Winterhauchbiker trotzen Schlamm und Pannen

16. Alb-Gold-Trophy in Trochtelfingen mit Finale der Stevens German Bike Masters

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Unser Bild zeigt Andrea Krauth-Banspach (re.) mit ihren Konkurrentinnen. (Foto: pm)

Waldbrunn. Pünktlich zum Start der ca. 600 Starter der Kurzstrecke der Alb-Gold-Trophy auf der schwäbischen Alb begann es wieder zu regnen. Mit dabei waren auch vier Starter des VfR Waldkatzenbach. Das Rennen der Kurzstrecke verlief über schnelle und konditionell anspruchsvolle Strecken, aber ohne technische Probleme, mit insgesamt 34 Kilometer und 690 Höhenmeter.

Die Teilnehmer hatten mit starkem kaltem Regen, Wind und tief schlammigen Wegen zu kämpfen. Hannes Banspach beendete das Rennen nach einer guten Zeit in 1:32 Std als 22. von 60 Startern in der stark besetzten Schülerklasse männlich (Jahrgang ´97 u. jünger).  Es folgten Andrea Kraut-Banspach nach 2:18 Std. (22. AK) und Hanna Banspach, die sich trotz Regen und Kälte, begleitet von Vater Hans-Peter, tapfer ins Ziel kämpfte (2:50 Std. 22. Platz, AK).




Die Alb-Gold-Trophy war gleichzeitig das Finale der Stevens German Bike Masters Serie, einer Serie über fünf Mountain-Bike-Marathons, ausgetragen jeweils auf der Mittel- oder Langdistanz, wobei drei Rennen für die Gesamtwertung reichen. Für den VfR Waldkatzenbach gingen jeweils Andrea Kraut-Banspach und Hans-Peter Banspach an den Start. Andrea beendete die Serie in der Kategorie Master I weiblich als Vierte, Ihr Mann Hans-Peter als 14., ebenso Master I, männlich.

Am gleichen Wochenende fand der 7. Lautertal Bikemarathon in Spiegelberg statt, bei welchem ebenfalls zwei Starter des VfR Waldkatzenbach auf der 27 km langen Kurzstrecke vertreten waren. Auch in Lautertal begann es morgens wieder zu regnen, sodass sich die Biker auch hier durch Schlamm und aufgeweichte Wiesenwege kämpfen mussten. Raphael Schäfer hielt gut mit, bis er kurz vor Schluss durch ein Schaltproblem und einen Sturz gebremst wurde. Er kam in der Klasse Senioren I mit einer Zeit von 1:23 auf einen guten 5. Platz. Manuela Bauder fuhr in der Damenklasse mit einer Zeit von 2:07 auf einen 8. Platz.

Extrembiker Michael Kochendörfer, der ansonsten 24 Stunden im Sattel sitzt um Hunderte von Kilometer zu bewältigen, ging bei diesem von der Feuerwehr hervorragend organisierten Rennen auf der Langstrecke über 84 Kilometer an den Start. Auf vielen Trails mussten insgesamt 2.400 Höhenmeter gefahren werden. Nachdem Kochendörfer nur vier Tage zuvor einen ungewohnten Duathlon in Angriff genommen, bei der er übersprintete und nur mit Mühe ins Ziel kam, fühlte er sich im Sattel auf der relativ langen Strecke sehr viel wohler. Trotz Kräfte zehrendem Verlauf in tiefem Geläuf kam der Ausdauerspezialist gut ins Rennen und setzte sich in einer Verfolgergruppe fest. Durch den starken Schmutz gab es aber immer wieder Probleme mit der Schaltung, weshalb nach 2,5 Runden nur noch die zwei großen Kettenblätter nutzbar waren, was in Abfahrten und Geraden enormen Tempoverlust mit sich brachte. Obwohl die Verfolger näher kamen, rettete der Winterhauchbiker Michael Kochendörfer seinen dritten Platz ins Ziel. In der Altersklasse konnte der Billigheimer sogar den Sieg feiern.

Flirten, Chatten & Freunde treffen

Der bereits erwähnte Duathlon wurde von Kochendörfers Teamkollegen Ralph Berner in Breuberg organisert. Nach einem einer fünf Kilometer langen Laufstrecke ging es für 20 Kilometer aufs Mountainbike, um anschließend nochmals knapp drei Kilometer zu rennen. Als „Ausdauer-Freak“ solche kurze Strecken nicht gewohnt, lag Kochendörfer in ungewohnten Pulsbereichen, weshalb er relativ schnell übersäuerte. Am Schlussanstieg musste er sich daher beim Kampf um den dritten Platz der Altersklasse noch geschlagen geben. Als Gesamtachter und AK-Vierter war Michael Kochendörfer in dieser ungewohnten Disziplin aber dennoch zufrieden.

Beim Wasgau-Marathon wird der 24-Stunden-Spezialist die Saison beenden.

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