„Friedensnobelpreis verdientermaßen an die EU“

MdEP Evelyne Gebhardt: Europäische Union steht als Garantin für mehr als 60 Jahre Frieden in Europa

Am heutigen Freitag verkündete das Nobelpreis-Komitee in Oslo, dass der diesjährige Friedensnobelpreis der Europäischen Union verliehen wird. Begründet wird diese höchste Auszeichnung mit der Tatsache, dass die EU die friedliche Entwicklung in Europa erst ermöglicht hat.

„Der Friedensnobelpreis bedeutet auch für mich Ansporn und Aufmunterung zugleich“, freute sich die Europaabgeordnete Evelyne Gebhardt aus Mulfingen, als sie die Nachricht von der Verleihung erhielt. „Ich sehe darin die Anerkennung für eine beispiellose Geschichte des Zusammenwachsens von ehemals verfeindeten Völkern. Derzeit wird die Europäische Union zu Unrecht nur auf Finanz- und Wirtschaftspolitik reduziert. Sie ist nämlich viel mehr: Ein Europa der Bürger und Bürgerinnen für das es sich einzusetzen lohnt.“




Gebhardt sieht in der Verleihung des Friedensnobelpreises auch einen Auftrag Europas als friedliches Beispiel für andere Regionen in der Welt voranzugehen. „Außerhalb der Europäischen Union werde ich häufig von Menschen darauf angesprochen, wie fantastisch sie es finden, dass die Menschen in Europa freundschaftlich verbunden und in Frieden leben können. Diese Errungenschaft wird in unserem nationalen politischen Alltag leider allzu häufig übersehen.“

Die Hohenloher Sozialdemokratin jedenfalls blickt hoffnungsvoll in die europäische Zukunft: „Was als Friedensprojekt begann muss jetzt zu einer politischen Union weiterentwickelt werden.“

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