Polizei ist auf den Hund gekommen

Neckarsulm. Buchstäblich auf den Hund gekommen sind Neckarsulmer Polizeibeamte in der Silvesternacht.

Begonnen hat alles mit einem Besuch von Herrchen und Frauchen von Zwergdackel Jogi bei Freunden im Bad Friedrichshaller Stadtteil Kochendorf. Jogi war natürlich auch dabei. Als um Mitternacht das neue Jahr lautstark begrüßte wurde, vergaß Jogi die ganzen Zweibeiner, nahm seine vier Beine unter die nicht vorhandenen Arme und rannte mit wehenden Dackelohren in Richtung Hagenbach. „Jogi, Jogi“ rufend stapfte eine ganze Gruppe Menschen lange Zeit durch die Nacht, doch der katzenkleine Schokobraune mit den kurzen Beinen blieb verschwunden.

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Bei der Gruppe war neben dem Leiter des Bad Friedrichshaller Polizeipostens, Rolf Thoma, auch der Chef des Eppinger Polizeireviers, Peter Lechner. Als die Suche nach Jogi keinen Erfolg brachte, rief Lechner seine Dienst tuenden Kollegen in seinem Revier an, um ein gutes neues Jahr zu wünschen. Im Gespräch berichteten diese, dass im Neckarsulmer Revier ein Hund sei.

Die Recherchen des Revierleiters ergaben, dass Jogi bis nach Oedheim durchgerannt und dort von einer Anwohnerin aufgenommen worden war, die ihn an die Polizei übergab. Im Neckarsulmer Revier bekam er ein ordentliches Stück vom zugegeben bescheidenen Silvestermenü ab und fühlte sich außerordentlich wohl. Auch Gassi gingen die Beamten mit den vierbeinigen Gast, sodass alles getan war, was getan werden musste.

Dass Jogi sich bei der Diensthundeführerstaffel in Offenau bewerben möchte, ist allerdings laut den hiesigen Erkenntnissen nur ein Gerücht.

 

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