„Umbau des Schulsystems folgt Ideologie“

LogojuBildungspolitischer Abend der JU Neckar-Odenwald-Kreis

Neckar-Odenwald-Kreis. (pm)  „In Zeiten des Demographischen Wandels und immer niedrigeren Geburtenzahlen darf bei einem so wichtigen Thema wie der Bildung nicht konzeptlos aus schierer Ideologie experimentiert werden. Lasst uns also der Landesregierung auf die Finger schauen!“ Mit diesen Worten begrüße Kreisvorsitzender der Jungen Union, Mark Fraschka, Gäste und Interessierte zum bildungspolitischen Abend der Junge Union Neckar-Odenwald-Kreis in der Gaststätte „Zur Pfalz“ in Dallau. Neben der Bildungsdebatte wurden zu Beginn Bezirks- und Landestag der Junge Union reflektiert, bei welchen gleich mehrere Personen aus dem NOK in die Vorstände gewählt wurden. Somit ist die Stimme aus dem Neckar-Odenwald-Kreis bis auf Landesebene gut zu hören.

In der anschließenden Diskussion zur Bildungspolitik die Junge Union vor allem die Konzeptlosigkeit, mit der die Bildungsministerin Reformen im Schulsystem angehe. „Es kommt einem so vor als zerschlage die Landesregierung bewährte Strukturen offenbar aus reiner Ideologie, ohne dass ihre Konzepte für eine neue Schullandschaft bisher wirklich zu Ende gedacht wären,“ so Kreisvorstandmitglied Felix Krones.




Gerade die Idee der von Grünen und SPD gewünschten Gemeinschaftsschule, welche in naher Zukunft auch im Neckar-Odenwald-Kreis umgesetzt werden könnte, sei hier ein Musterbeispiel: „Zentrale Indikatoren für die die CDU in der Bildungspolitik immer gekämpft hat – Qualität, Leistung und individuelle Förderung – werden hier einfach verworfen,“ so Krones weiter. Dass Realschulen, wie z.B. Pestalozzi Realschule in Mosbach, die Leidtragenden wären, da diese im Prozess abgeschafft werden würden, wird von Grün-Rot einfach verschwiegen.

Deutlich mehr Zuspruch bekam das im Rahmen des Arbeitskreises Bildungspolitik ausgearbeitetes Zwei-Säulen-Modell, welches eine Zusammenlegung der Haupt- und Realschulen bis zur 7. Klasse und einer optionalen Integration der Werkrealschule vorschlägt. „Hiermit bliebe die individuelle Förderung der Schüler weiter erhalten, gleichzeitig bedeute ein solches Modell, dass Schulen auch in den ländlichen Räumen weitgehend erhalten bleiben könnten,“ erkannten die Anwesenden. In der JU zeigte man sich durchaus angetan von diesem Modell und will sich auch weiterhin für qualitativ hochwertige Bildung einsetzen, denn mit den grün-roten Gemeinschaftsschulen, so war man sich sicher, wird dies in Zukunft nicht gewährleistet sein.

 

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