Geben die Genossen Waldbrunn kampflos ab?

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Sollten lediglich Toni Lehlbach (li.) und Markus Haas auf dem Stimmzettel stehen, dürfte der CDU-Vorsitzende bereits im ersten Wahlgang zum Nachfolger von Klaus Schölch gewählt werden. (Fotos: pm)

Waldbrunn. Noch das Wochenende und den kommenden Montag hat der möglicherweise kommenden Waldbrunner Bürgermeister Zeit, sein Interesse an der Nachfolge von Bürgermeister Klaus Schölch, für den im Mai nach 16 Jahren im Amt der Ruhestand beginnt, zu erklären. Nach Bewerbungsschluss tritt am Abend des 21. Januar, um 18:30 Uhr, der Gemeindewahlausschuss zusammen, um die eingegangenen Bewerbungen zu sichten und die Reihenfolge auf dem Wahlzettel festzulegen.

Bisher – Stand Freitag früh 9 Uhr – gibt es mit Toni Lehlbach lediglich eine Kandidatin (KP/NZ berichtete) und mit Markus Haas einen Kandidaten, die ihre Bewerbungsunterlagen abgegeben haben. Während Lehlbach von der Nein-Partei jedoch die Ablehnung des Mandats zur politischen Botschaft erklärt, will CDU-Mann Haas (KP/NZ berichtete) das Amt bei entsprechender Mehrheit natürlich auch antreten.




Ob die SPD Waldbrunn die Gemeinde nach vier Jahrzehnten mit sozialdemokratischen Gemeindeoberhäuptern, erst Gründungs-Bürgermeister Gerhard Hauck, der 24 Jahre die Geschicke lenkte, dann Amtsinhaber Schölch machten die Winterhauch-Gemeinde zu einer roten Hochburg im schwarzen Neckar-Odenwald-Kreis, kampflos an den „Schwarzen“ Markus Haas abgibt, entscheidet sich möglicherweise heute Abend im Rahmen einer außerordentlichen, mitgliederoffenen Versammlung der SPD in Strümpfelbrunn.

Das Wochenende bleibt also spannend und der Briefkasten am Waldbrunner Rathaus sicherlich der wichtigste seiner Art am Fuße des Katzenbuckels.

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