Komplexe politische Verhältnisse moderieren

500 pBrigitteKazenwadel

Dr. Brigitte Kazenwadel-Drews. (Foto: Hofherr) 

Waldbrunn. (hof) Nachdem ihr am Montag klar geworden war, dass lediglich zwei CDU-Männer das Bürgermeisteramt in Waldbrunn anstreben, hat die 55-jährige Dr. Brigitte Kazenwadel-Drews kurz entschlossen ebenfalls ihre Bewerbungsunterlagen im Rathaus abgegeben.

Die aus Osthofen bei Worms in Rheinhessen geborene Kandidatin studierte nach dem Abitur in Heidelberg Archäologie und Kunstgeschichte und promovierte zu einem orientalischen Thema. Nach diversen Forschungsprojekten, wechselte Kazenwadel-Drews im Zuge der Wende in die Verwaltung. Durch den Austausch zwischen Baden-Württemberg und Sachsen leitete sie beim Landesamt für Archäologie ein Referat und war dabei für Öffentlichkeitsarbeit und Bürgeranliegen verantwortlich. Die dabei gesammelte Verwaltungserfahrung bei einer Landesoberbehörde gehöre daher zu den Kompetenzen, die sie ins Amt der Bürgermeisterin einbringen kann, erklärt Dr. Brigitte Kazenwadel-Drews.




Anschließend war sie als freie Autorin für Sachbücher aus der Technikgeschichte tätig. Außerdem schrieb sie zahlreiche Drehbücher für Dokumentarfilme. Während dieser Phase ihres Berufslebens sammelte sie auch Erfahrungen im Bereich der Kommunalpolitik und der Tourismusentwicklung. Als Beraterin von Städten und Gemeinden sowie Investoren zeichnete sie unter anderem für die wissenschaftliche Begleitung verschiedener Themenwanderwege und –lehrpfade. Außerdem lernte sie als Beraterin die internen Abläufe in kommunalpolitischen Zusammenhängen kennen, erklärte Dr. Brigitte Kazenwadel-Drews, im Gespräch mit unserer Redaktion. In diesem Kontext verstehe sie sich im Falle einer Wahl als überparteiliche Moderatorin, die verschiedene Interessenslagen innerhalb komplexer politischer Verhältnisse zusammenführen will.

Sie lebe seit acht Jahren in Waldbrunn-Weisbach und fühle sich hier mit ihrem Ehemann sehr wohl. Sie identifiziere sich mit der Gemeinde und wolle daher ihre Kompetenz zum Wohl der Gemeinde und ihrer Bürger einbringen, erklärte die Kandidatin abschließend.

Da viele Waldbrunner sie bisher nicht persönlich kennen, will sie in den kommenden Wochen bis zur Wahl am 17. Februar alle Bürger persönlich kennenlernen und sich und ihre Visionen vorstellen.

Unsere News jetzt auch einmal täglich per Mail

© www.NOKZEIT.de


Artikel empfehlen: