Zimmern hat sich auf den Weg gemacht

Bürger machen Ortsteil wieder attraktiv – Bereits 1.000 freiwillige Arbeitsstunden

Zimmern Dorfmitte heute

Die Gäste feiern die neue Ortsmitte. (Foto: Liane Merkle)

Zimmern. (lm) „Es ist ein alter Brauch, wer arbeitet, der feiert auch“, lobte Bruno Kuk vom Mosbacher Ingenieurbüro für Kommunalplanung die Zimmerner für ihre Wiedereinführung einer Baustellenfeier, wie sie in früheren Zeiten eine Selbstverständlichkeit war. Das sei besonders zu loben, weil die Baumaßnahme am neuen Dorfmittelpunkt in absolut harmonischer Weise von wenigen guten Fachleuten und sehr vielen engagierten Bürgern durchgeführt werde. Sein Dank – wie auch der von Bürgermeister Thomas Ludwig und Ortsvorsteher Josef Ackermann ging an alle, die sich in den letzten sechs Monaten so unermüdlich eingesetzt hatten, namentlich an die Zimmerei Ühlein und Norbert Tremmel, Straßen-. Und Pflasterbau Demirbas, Baugeschäft Rainer Müller für die perfekten Profi-Arbeiten, Barbara Schmitt vom Seckacher Bauamt für die kompetente Koordination und an die Zimmerner Bürger für bisher schon fast 1.000 freiwillig Arbeitsstunden.




„Zimmern hat sich auf den Weg gemacht, seinen alten Ortsteil für die Jugend wieder attraktiv zu gestalten“, und das sei mit den bisherigen Maßnahmen schon sichtbar gelungen, betonte Bruno Kuk, auch im Namen von Bernd Stuck und seiner Kollegin Breitinger. Der Abriss der ehemaligen Bäckerei Frank habe – obwohl er nicht leicht gefallen sei – schon Luft, einen schönen Platz und eine eigene Zufahrt für das Haus dahinter geschaffen. Und dieser „Dorfmittelpunkt Dekan-Blatz-Straße“ sei schon jetzt ein echter Hingucker mit dem schönen Platz unter Verwendung des ortsüblichen Muschelkalks, dem zeitlos schönen Geländer und dem schmucken Fachwerkbau auf dem historischen Gewölbekeller, der durch eine Betonplatte gesichert worden war. Wichtig sei vor allem, dass dieses neue Gemeindegebäude auch behindertengerecht erreichbar sei und durch die Wappen von Zimmern und Seckach einen öffentlichen Touch bekomme.

Fotostrecke – Die Bilder zeigen die Dorfmitte vor und nach dem Abriss. (Fotos: Liane Merkle)

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Bürgermeister Thomas Ludwig hob – auch mittels eines Bildes aus der Zeit vor Beginn der Maßnahme – den kolossalen Unterschied in der Außenwirkung bei dieser Dorfmitte-Neugestaltung seit dem Spatenstich von sechs Monaten hervor. Man schaffe hier einen neuen Dorftreff, auf den sich die Zimmerner schon heute freuen. Und er war der Meinung, „Dass die rd. 463.000 veranschlagten Euro sehr gut angelegt sind“ und dass die vielen Ehrenamtlichen mit ihrem Einsatz in bester Manier ihren Bürgersinn und ihr Verantwortungsbewusstsein für die Dorfgemeinschaft beweisen. „Gleichzeitig bitte ich Sie, in dieser Form und mit diesem Elan auch in den kommenden Monaten weiter zu arbeiten“, schloss der Bürgermeister seine Ausführungen.

„Diese Maßnahme konnte nur verwirklicht werden, wenn wir 50 Prozent der Kosten in Eigenleistung aufbringen“, das sei Beschluss von Ortschafts- und Gemeinderat gewesen und bisher problemlos erfüllt worden. Mit einem besonderen Dank an seine Mitbürger und an das Bauleitungsteam Kuk, Breitinger, Stuck von IfK-Ingenieure sowie Barbara Schmitt von der Gemeinde, versprach Ortsvorsteher Josef Ackermann, dass man bei günstiger Witterung den Endausbau angehen werde und lud zum Feiern ins örtliche Feuerwehrgerätehaus unter Bewirtung des jungen Chors „Jezimus“, der Frauengemeinschaft und der Gemeinde ein.

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