Waidachshof – Besen meets Lyrics

500 Besen meets Lyrics

Unser Foto zeigt, wie viel Spaß die vier Akteure des Abends hatten, v.l. Richard Kolbenschlag, Adrian Mayer, Diana Terkowsky und Attila Mayer. (Foto: Liane Merkle)

Zimmern-Waidachshof. (lm) „Im Summer semmer groad mit de Schul fertich worn, do hemmer uns s’erschte Mohl g’seh …..“, Richard Kolbenschlag übertraf sich selbst mit Lyriks in Mundart und es dauerte schon eine Weile, bis man – trotz der feinen Gitarrenuntermalung durch Attila Mayer von „Livingroom“ – erkannte, dass hier der Katy-Perry-Song „The one that got away“ übersetzt wurde, den die drei Musiker dann sehr kenntlich zu Gehör brachten. Schade, dass sich bei „Besen meets Lyrics“ in der Besenwirtschaft „Zum Kolbe“ nur ein elitäres Publikum eingefunden hatte, denn die Akustikband „Livingroom“ aus Obrigheim bot zusammen mit Besenwirt Richard einen echten Ohrenschmaus mit bester Musik und jeder Menge Spaß.




„Livingroom“ setzt sich zusammen aus Diana Terkowsky, ihrem Bruder Adrian Mayer sowie dessen Sohn Attila und sie nennen sich auch schlicht „die drei von der Couch“. Tatsache ist jedoch, dass ihr Repertoire alles umfasste, was an „Ohrwurm“ erinnert, ob englisch, deutsch oder Dialekt. Richtig „handgemachte“ Musik ohne Netz und doppelten Boden. Attila Mayer als virtuoser Gitarrist und wandlungsfähiger Sänger, sein Vater Adrian als unerschrockener Showmen, Cajon-Spezialist, Dialekt-Genie und vielseitige Singstimme und Diana Terkowsky mit diversen Rhythmusinstrumenten und einer Soulstimme, die unglaublichen Raum einnahm.

Die drei waren perfekt aufeinander eingestimmt und man merkte ihnen zweifelsfrei den Spaß an, der ihnen das Musizieren macht. Bei „Besen meets Lyrics“ nahmen sie teilweise „de Kolbe“ mit ins Boot, und dabei wurde aus „Like a Hobo“ ruck-zuck: „Ich hab’s imma scho gwust, seit ich en glene Bu war. Uf dere Welt is alles sou gut wie schlecht. De Baba hot zu mir g’saht, dass ich imma d’Wohret sache soll. Und ich muss sache, dass des de beschte Rat wor, den i je kriechd hab, weil ebbes in mir brennt….“. Doch so manches Stück wie zum Beispiel „Alkohol“ von Grönemeyer oder „Mei Naserl is so rot, weil ich so blau bin“ von Fendrich oder „Frauen gegenüber bin ich willenlos“ und noch so einiges mehr.

 

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