Simone Heitz besucht „mehr als normale Schule“

Grundschule Aglasterhausen

(Foto: privat)

Aglasterhausen. (cd) Bildung, insbesondere auch die schulische Bildung mit anzustrebender  Chancengerechtigkeit, liegt Simone Heitz besonders am Herzen. Als Aglasterhausener Gemeinderätin und ebenso als dreifache Mutter kann sie sich dazu kompetent äußern. In den letzten Tagen besuchte sie die dortige Grundschule, wo der Schulleiter Herr Zeller sie ausführlich informierte. „Hervorzuheben ist das hohe Engagement der Eltern und Lehrer.  Sie stellen mehr auf die Beine als eine normale Schule“, so Simone Heitz. Erst dieses ermögliche das sehr breite Angebot der Schule in vielen Bereichen und zum Teil seit vielen Jahren, das weit über den normalen Schulalltag hinausgehe: die Kooperation mit den Kindergärten der Gemeinde; die Inklusion mit den beiden zur  Zeit bestehenden Außenklassen; die seit nahezu zehn Jahren bestehende ehrenamtliche Hausaufgabenbetreuung mit einem kostenlosen von F. Fürniss und ihrem Team gekochten Mittagessen.

Weitere Gesprächspunkte mit Frau Heitz waren die Aktion „Sicherer Schulweg“ des Elternbeirats, die Schülerbeförderung einschließlich der Probleme der Sonderzuführung der Schüler/innen der Gebrüder – Grimm – Schule in Daudenzell sowie der Diskussionsstand „offene Ganztagesgrundschule“ in Aglasterhausen.




Kritisch im Zusammenhang mit der Inklusion betrachtete H. Zeller dabei allerdings den ständigen Kampf um ausreichende Ressourcen für das Personal und die Ausstattung – die stark steigenden pädagogischen und organisatorischen Anforderungen brächten Mehrkosten mit sich. Von Seiten des Schulträgers gäbe es hier keine Probleme. Allerdings sei es nur dem übergroßen Engagement der beiden Lehrerinnenteams Frau Lettau / Frau Kuhn sowie Frau Simon / Frau Heber / Frau Fensky – Perina  zu verdanken, dass Inklusion an der Grundschule Aglasterhausen so intensiv gelebt werden könne.

Klar war, dass die offene Ganztagesgrundschule kommen soll. Insbesondere Bürgermeister Erich Dambach habe dies in den vergangenen Jahren immer wieder eindringlich thematisiert. Dabei solle behutsam vorgegangen und versucht werden, zunächst jeweils nur einen Zug der jeweiligen Klassenstufen im Ganztagesbetrieb zu beschulen. Eltern, die ihre Kinder lieber am Nachmittag bei sich zu Hause haben wollten, sollten dies auch können.

Die Grundschule in Aglasterhausen müsse aber für die kommenden Jahre gerüstet sein. Nur so bestünde in Zukunft vielleicht die Möglichkeit,  sich als wohnortnahe Mittelpunktschule des Kleinen Odenwalds auch in der Sekundarstufe 1 zu etablieren.

Ein ausführlicher Rundgang durch alle Räumlichkeiten der Schule beendete den Informationsaustausch. Beim Abschied bedankte sich Herr Zeller bei Frau Heitz für ihr jahrzehntelanges Interesse und Engagement für die Schule in Aglasterhausen.

Infos im Internet:

www.simoneheitz4aglasterhausen.de/

Unsere News jetzt auch einmal täglich per Mail

© www.NOKZEIT.de


Artikel empfehlen: