Antiquitäten-Mord – Polizei sucht Schmuckbesitzer

(Symbolbild)

Wem gehören diese Schmuckstücke? (Foto: Polizei)

Unterbalbach. Nach wie vor arbeitet die Kriminalpolizei Tauberbischofsheim mit Hochdruck an der Aufklärung des Gewaltverbrechens an dem Antiquitätenhändler Heinz Jürgen Biedron aus Unterbalbach.

Der 70-Jährige war am Mittwochabend, 19.12.2012, tot in seiner Wohnung aufgefunden worden (wir berichteten). Obwohl zwischenzeitlich zwei Männer aus Bad Mergentheim festgenommen und inhaftiert wurden, sind nach wie vor die Abläufe und Hintergründe der Tat noch nicht bekannt.

Wie berichtet, wurde in diesem Zusammenhang am 24. Januar unter Leitung der Sonderkommission ein Haus in der Bad Mergentheimer Innenstadt durchsucht. Im Rahmen dieser Hausdurchsuchung wurden auch verschiedene Mobilfunktelefone, Kameras und zahlreiche Schmuckgegenstände sichergestellt. Bislang konnte ein Teil der Gegenstände den berechtigten Eigentümern zugeordnet werden, weshalb die Kriminalpolizei davon ausgeht, dass die beiden Inhaftierten bzw. Personen aus deren Umfeld für verschiedene Wohnungseinbrüche im Main-Tauber-Kreis und im benachbarten Kreis Würzburg verantwortlich sein dürften.

Da die rechtmäßigen Besitzer von weiteren sichergestellten Gold- bzw. Silberschmuckstücken noch nicht gefunden wurden, bittet die Sonderkommission die Bevölkerung um entsprechende Mithilfe.

Aus diesem Grund wurde auf der Internetseite der Polizeidirektion Tauberbischofsheim unter www.polizei-tauberbischofsheim.de  eine Sonderbildmappe der sichergestellten Beweismittel eingestellt, in welcher die einzelnen Broschen, Anhänger, Ringe und sonstigen Gegenstände, die teilweise mit Gravuren versehen sind,  abgebildet sind.


 


Hierzu hat die Kriminalpolizei folgende Fragen:

 

Wer erkennt die abgebildeten Schmuckstücke wieder?

  • Wem sind diese Schmuckgegenstände abhanden gekommen?
  • Wer hat Teile dieser Schmuckgegenstände besessen und dem Mordopfer Heinz Jürgen BIEDRON als Geschenk oder Kommissionsware zum beabsichtigten Weiterverkauf überlassen?
  • Wer kann Angaben dazu machen, wo diese Schmuckstücke ausgestellt bzw. angeboten wurden?
  • Wem wurden ähnliche Broschen und Anhänger angeboten?

Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Tauberbischofsheim unter Telefon 09341/81-0 entgegen.

Infos im Internet:

www.polizei-tauberbischofsheim.de

Unsere News jetzt auch einmal täglich per Mail

© www.NOKZEIT.de


Artikel empfehlen: