Zwei neue Gemeinschaftsschulen im Kreis

Friedrich-Heuß-Schule und Martin-von-Adelsheim-Schule sind zwei von rund 80 neuen Gemeinschaftsschulen in Baden-Württemberg

GeorgneliusAdelsheim/Haßmersheim. (pm) Die Konzepte der Friedrich-Heuß- und Martin-von-Adelsheim-Schule konnten das Schulamt sowie das Kultusministerium in Stuttgart überzeugen. Wie SPD-Landtagsabgeordneter Georg Nelius  mitteilte, gehören sie zu den rund 80 Gemeinschaftsschulen in Baden-Württemberg, die mit dem nächsten Schuljahr 2013/2014 an den Start gehen.

Künftig werden also dort Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 10 im Ganztagsbetrieb unterrichtet. „Das besondere Augenmerk richtet sich darauf, dass Chancengerechtigkeit und Leistung in positiver, ergänzender Weise miteinander verknüpft werden“, erklärte Nelius. „Ich freue mich, dass die weiteren Gemeinschaftsschulen in Baden-Württemberg das Angebot flächendeckend verbessern und bei uns den Ländlichen Raum stärken.“

Georg Nelius MdL betonte, dass die Friedrich-Heuß- und Martin-von-Adelsheim-Schule in Zukunft noch mehr das Miteinander und nicht die Ausgrenzung in den Mittelpunkt stellen werden. Den Schwerpunkt zu auf selbstverantwortliches Lernen und bestmögliche Förderung nach individuellen Begabungen zu setzen, sehe er als entscheidende Weichenstellung. Frustration und Angst vor schlechten Noten werde Neugierde und anhaltender Freude am Lernen Platz machen.




Nelius wünscht den beiden neuen Gemeinschaftsschulen im Landkreis gutes Gelingen für die weiteren Monate bis zum Start im September und sagt den Schulen auch weiterhin seine Unterstützung zu. „Ich bin mir sicher, dass durch die Erfahrungen aus den vorangegangenen Schuljahren und durch die intensive Vorbereitung diese Schulen die hohen Ansprüche an die neue Schulart meistern werden“, so Nelius. Er betonte, dass auch für kommende Anträge als maßgebliche Kriterien die Qualität der Schule und ihre Entwicklungsperspektive bestehen bleiben.

Mit der Zweiten Tranche der Gemeinschaftsschulen verstetigt die Grün-Rote Koalition ein zentrales Versprechen ihrer Bildungspolitik: Längeres gemeinsames Lernen in einem gerechteren Schulsystem und Überwindung der sozialen Benachteiligung.

„Ich wünsche mir, dass die ideologisch geprägten Verhinderungsdebatten nun ein Ende finden, denn das Konzept der Gemeinschaftsschule wird sich in der Praxis bewähren. Die Art des Schulabschlusses wird jetzt am Ende des Bildungsweges stehen und nicht schon ab der ersten Klasse durch die Herkunft bestimmt sein“, so der SPD-Abgeordnete abschließend.

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