Mit Sieg und Niederlage in die Rückrunde

LogosghwaldbrunneberbachWaldbrunn/Eberbach. (cm) Zu ihrem ersten Spiel nach der Winterpause musste die Damenmannschaft der SGH beim Tabellenführer in Dielheim antreten. Dielheim hatte einzig das Spiel in Eberbach verloren und sich ansonsten schadlos gehalten in der Rückrunde. Die SGH schien die einzige Gefahr für Dielheim beim Kampf um die Meisterschaft und damit den Aufstieg darzustellen. Dementsprechend versprach die Partie spannend und abwechslungsreich zu werden.

Trotz der widrigen Wetterbedingungen fanden sich einige Fans der SGH in Dielheim ein und sahen in der ersten Hälfte ein ausgeglichenes Spiel, in dem die SGH verletzungsbedingt auf Jeanette Wagner verzichten musste. Die SGH hielt gut mit und ließ Dielheim nicht davonziehen, wobei Dielheim immer ein bis zwei Tore Vorsprung hatte. Auf beiden Seiten dominierten eher die Angriffsreihen als die Defensive, somit war das hohe Halbzeitergebnis von 16:14 die logische Konsequenz.

Nach der Pause agierte die SGH lethargisch sowie unkonzentriert und kassierte innerhalb kürzester Zeit vier Gegentore zum zwischenzeitlichen 20:14. Zu diesem Zeitpunkt war klar, dass die SGH gegen die engagierten Dielheimer Damen an diesem Tag nichts holen würde.

Dielheim machte weiter Druck und kam vor allem nach technischen Fehler und Abspielen direkt in gegnerische Abwehrarme zu einfachen Kontertoren. Die SGH versuchte gegenzuhalten, musste allerdings in den Schlussminuten weitere Gegentore verkraften. Am Ende gewann Dielheim, vielleicht etwas zu hoch aber völlig verdient, mit 38:28 und ist mit nur zwei Minuspunkten wohl nicht mehr einzuholen.

Gespielt haben: Jacqueline Mader 10, Dorothee Diemer 2, Sarah Sigmund 1, Angelika Skopic 3, Johanna Ebert 2, Michaela Herrmann 7, Melanie Helm 1, Stefanie Jehle 1, Sabrina Zipse 1, Sabrina Herhoff (Tor)




Am vergangenen Sonntag musste die SGH dann nach Rot zu der zweiten Mannschaft reisen. Obwohl die SGH als Tabellenzweiter favorisiert zu sein schien wurde das Spiel ein Krimi auf niedrigem Niveau. Passives Abwehrverhalten und damit verbundene Lücken bescherten den Gastgeberinnen über die gesamte Partie insgesamt 16 Strafwürfe. Der Unparteiische schien Gefallen daran gefunden zu haben und nutzte jede Gelegenheit, denn auch die SGH erhielt neun 7-Meter zugesprochen. Glücklicherweise entschärfte die gut aufgelegte Torfrau Sabrina Herhoff fast die Hälfte der Strafwürfe und zeichnete sich auch sonst durch gute Paraden aus. Die Feldspielerinnen hingegen agierten unkonzentriert und lustlos. Zur Halbzeit stand es 10:10 und auch nach der Pause tat sich die SGH unnötig schwer. Nach einem kleinen Zwischenspurt zum 13:17 dachten die mitgereisten Zuschauer, dass das Spiel nun endlich seine erwartete Wendung zu nehmen schien. Leider musste die SGH weiter bangen, war Rot beim 19:20 wieder auf ein Tor herangekommen. Am Ende gewann die SGH mit 20:24 und erlang einen sogenannten „Arbeitssieg“.

Gespielt haben: Jeanette Wagner 2, Jacqueline Mader 9, Dorothee Diemer 2, Sarah Sigmund 3, Angelika Skopic 4, Johanna Ebert, Michaela Herrmann 3, Melanie Helm, Stefanie Jehle, Sabrina Zipse 1, Sabrina Herhoff (Tor)

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