MdL Peter Hauk besucht Firma Merklinger

Unternehmen plant Neubau im IGO geplant

500 Besuch Merklinger Buchen

(Foto: pm)

Buchen. (pm) Großes Interesse hatte beim Neckar-Odenwälder Landtagsabgeordneten und CDU-Fraktionsvorsitzenden die Firma Merklinger geweckt und so besuchte er die Buchener Traditionsfirma, um sich vor Ort über die Abläufe und die aktuellen Entwicklungen zu informieren. Geschäftsführer Wilhelm Henn und Prokurist Martin Henn empfingen den Abgeordneten sowie den Buchener Bürgermeister Roland Burger. Bevor es zu einem Rundgang durch die Produktionsstätte ging, stellten die beiden Hausherren das Unternehmen vor, das im letzten Jahr das 40-jährige Bestehen gefeiert hatte, nachdem es der im Jahre 1989 verstorbene Manfred Merklinger 1972 gegründet hatte.




Heute führen Witwe Maria Teresa Merklinger sowie Wilhelm Henn das Unternehmen, das sich auf die Herstellung von qualitativ hochwertigen Werkzeugteilen und Sondermaschinen spezialisiert hat und inzwischen 44 Mitarbeiter zählt. „Beim Sondermaschinenbau liefern wir Qualität aus einer Hand“, merkte Wilhelm Henn an. Kunden könne die Firma inzwischen aus vielen Bereichen aufweisen, „wie etwa aus der Elektro-, Klima- und Medizintechnik, Pharmaindustrie oder aus der optischen Industrie und Kraftfahrzeugindustrie“, berichtete Martin Henn. „Somit ist die Firma als Zulieferer gut und breit für die Zukunft aufgestellt“, sagte Hauk und erkundigte sich gleich nach der regionalen Zusammensetzung der Kunden. „Uns ist die regionale Vernetzung sehr wichtig und wir haben die meisten Kunden aus der näheren Umgebung“, informierte Martin Henn. Hier habe ein Umdenken stattgefunden und die kleineren Unternehmen arbeiteten heutzutage besser zusammen als noch vor einigen Jahren. Somit bleibe viel mehr Wertschöpfung in der Region.

Im Interkommunalen Gewerbepark Odenwald (IGO) wolle das Unternehmen nun bald einen Neubau errichten, freute sich Bürgermeister Burger über die positiven Aussichten. „Dadurch wird sich unsere bisherige Betriebsfläche deutlich vergrößern und uns neue Entwicklungen ermöglichen“, erzählte Wilhelm Henn. Beim Rundgang durch das Unternehmen bekam Hauk schnell einen Eindruck von dem florierenden Betrieb, der räumlich bereits an den Grenzen angelangt ist. Dabei bekam Hauk unter anderem Werkzeuge aus der Feinmechanik vorgezeigt, die im Mikrometerbereich lagen.

Am Ende des Besuchs zeigte sich Hauk beeindruckt: „Ihr familiär geprägter, mittelständischer Betrieb zeigt die Innovationskraft und den technologischen Fortschritt, der auch und gerade bei uns im ländlichen Raum möglich ist und auch weiterhin möglich sein muss.“ Die Firma Merklinger gebe dem Begriff Mittelstand ein Gesicht und stehe damit sinnbildlich für den Erfolg der baden-württembergischen dezentralen Wirtschaftsstruktur.

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