Kirchen-Fasching strapaziert Lachmuskeln

468 Kirchenfasching

(Foto: Volker Kölsch)

Waldbrunn. (vk) Im gut gefülltem Gemeindesaal veranstaltete die katholische Kirchengemeinde St. Maria Waldbrunn nach einem Jahr Pause wieder den traditionellen „Bunten Abend“, bei dem niemand bereute dabei gewesen zu sein. Es wurde ein fast vierstündiges abwechslungsreiches Programm geboten, das kaum einen Vergleich zu scheuen braucht und bei dem die Lachmuskeln des Publikums immer wieder aufs Neue strapaziert wurden.

Zum ersten Mal führte Manfred Steck als Messner durchs Programm, assistiert von seinen beiden Ministranten Anton und Antonio.(Anton Steck und Anton Rausch). Nach einer musikalischen Einstimmung in den Abend, überbrachte „Monsignore“ Otto Stich als Gesandter aus Rom, die Grüße von Papst Benedikt. Diese Grüße wurden von seiner Dolmetscherin Anne-Katrin Henkel sehr frei ins Deutsche übersetzt.

Von „echten“ Ministranten, Finn Richter, Lea Hettinger, Jonas und Maren Bender, Ramona und Alexandra Ihrig, erfuhr das Publikum anschließend, was in einem Ministrantenleben so alles passieren kann . „Wir sind trotzdem gerne Ministrant“, war ihr Motto.

Edith Cellarius berichtete danach von ihrem ersten Gottesdienstbesuch, bei dem sie so manches missverstand. Wie ein (rotierender) Christbaum das Weihnachtsfest in einer Familie vergnüglich werden lassen kann erzählten deren beide Kinder Lea Hettinger und Emilie Kuchar. Bevor es in die Pause ging heizten Mitglieder des Kirchenchores initiiert von Marga Stich und begleitet von Elena Kropmeier dem Publikum mit einem Liederpotpourri noch einmal mächtig ein.




Nach der wohlverdienten Pause unterhielten die beiden „Messdiener“ Anton und Antonio auf ihre eigene Art mit Gesang und Tanz das Publikum. Es folgte ein Gespräch in der Apotheke , bei dem ein etwas älterer Kunde seinen Hochzeitstisch zur „Goldenen Hochzeit“ auf vergnügliche Art richten ließ. In der Rolle des Jubelpaars Silke und Manfred Steck.

Ein Höhepunkt des Abends war wieder der Auftritt von  Hilde Pfister, die von einer Fahrt mit ihrer Freundin von Strümpfelbrunn zu IKEA berichtete. „Dank“ eines neuen Navi gelang ihnen das aber erst nach einer abenteuerlichen Rundfahrt durch Strümpfelbrunn. Nachdem nun die Lachmuskeln so richtig in Fahrt waren, mussten auch die anderen Muskeln durch eine Schunkelrunde in Gang gebracht werden, was dem musikalischen Begleitduo unterstützt durch Evi Ihrig keine Mühe bereitete.

Anschließend versuchte Berthold Henkel als Lehrer einer Jodelschule seinen Schülern Ann-Katrin Henkel, Evi und Ralf Ihrig sowie Maria Kappes das Jodeln beizubringen. Trotz einiger missglückter Versuch stand am Ende ein erfolgreicher Abschluss.

Das „Winterhauch-Duo“ mit Franz Runkel und Volker Kölsch bildete den Schlusspunkt. In ihrem Beitrag verrieten sie  unter anderem Erlebnisse mit ihren Frauen wie  beim Christbaumkauf. Auch die Hauptamtlichen, mit der ihnen selbst noch unbekannten „Geheimsprache“ ,wurden aufs Korn genommen. Dabei wurden die Lachmuskeln des Publikums  noch einmal kräftig gefordert.

Der gelungene Abend wurde durch das Musikduo Helena Kropmeier (Akkordeon) und Berthold Henkel (Gitarre) musikalisch bestens begleitet.

Am Ende erhielten sowohl die Helfer als auch die „Geistlichkeit“ den diesjährigen „Bim- Bam- Brunn-Orden“.

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