Markus Haas beendet Hausbesuche

468 Markus Haas beendet Hausbesuche

Wenn er keinen Bewohner antraf, informierte Markus Haas per Infoblatt. (Foto: Hofherr)

Waldbrunn. Gut zwei Wochen war Bürgermeisterkandidat Markus Haas in den sechs  Waldbrunner Ortsteilen und den Weilern unterwegs, um alle Bürger vor der Wahl am kommenden Sonntag persönlich kennen zu lernen. Er begann seine Tour in Oberdielbach, setzte sie in Schollbrunn und Strümpfelbrunn fort. Es folgten Weisbach und Mülben, bevor er am Dienstag die letzten Wähler in Waldkatzenbach besuchte.

Insgesamt gut 2.000 Haushalte standen auf dem Besuchsprogramm um dabei etwa 3.800 Wahlberechtigte und deren Familien zu treffen. Dabei ging es ihm nicht nur darum, sich den potenziellen Wählern persönlich vorzustellen und für sein Programm zu werben, sondern auch darum, „die Menschen und ihre Fragen, Anregungen und Probleme zu erfahren“, so Haas zu seiner Motivation für die anstrengende Klinkenputzerei.




Die Kälte habe ihm schon zu schaffen gemacht, berichtete der Bürgermeisterkandidat. Aber es habe sich gelohnt, ist er überzeugt, wisse er nun doch sehr viel besser, was die Waldbrunner bewegt und habe viele unkonventionelle und kreative Vorschläge gemacht, die er im Falle seiner Wahl in die Amtsführung einfließen lassen möchte. Außerdem kenne er nun auch die Gegebenheiten und neuralgischen Punkte in den verschiedenen Ortsteilen sehr viel besser.

Bei über der Hälfte aller Haushalte habe er Bewohner angetroffen, wusste der Politiker zu berichten. Wo keiner zuhause war, hinterließ er ein Faltblatt mit den wichtigen Infos, Kontaktdaten sowie ein kleines Präsent. Viele Bürger, insbesondere ältere, die nicht zur offiziellen Kandidatenvorstellung kommen konnten, hätten sich über den Besuch gefreut, sodass sich kürze, aber auch längere Gespräche und Diskussionen entwickelten.

Am kommenden Sonntag wählt Waldbrunn einen Nachfolger für Bürgermeister Klaus Schölch, der nach zwei Amtszeiten nicht mehr angetreten war. Neben Markus Haas bewerben sich Thomas Frank und Dr. Brigitte Kazenwadel-Drews um den Chefsessel im Rathaus. Darüber hinaus steht Toni Lehlbach von der Nein-Idee auf dem Stimmzettel. Sie tritt das Amt aber im Falle ihrer Wahl nicht an. 

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