Anklage im Mordfall Jauch erhoben

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Sabine Jauch wurde an Heiligabend 2011 tot in ihrer Wohnung aufgefunden. Ein 23-jähriger, ehemaliger Zivildienstleistender aus einer Kreisgemeinde sitzt wegen des Delikts derzeit in Untersuchungshaft. (Foto: pm) Mosbach/Krumbach. Im Mordfall Sabine Jauch, die im Dezember 2011 kurz vor Weihnachten in ihrer Wohnung in Limbach getötet wurde, hat die Staatsanwaltschaft Mosbach die Ermittlungen zwischenzeitlich abgeschlossen. Auf der Grundlage der umfangreichen und sorgfältigen Ermittlungen der Polizeidirektion Mosbach hat sie Anklage zum Landgericht – Schwurgericht – Mosbach gegen den seit seiner Festnahme im Oktober 2012 in Untersuchungshaft befindlichen 23–jährigen Tatverdächtigen wegen des fortbestehenden Verdacht des Mordes erhoben.

Der Tatverdächtige, der in seiner polizeilichen Vernehmung ein Geständnis abgelegt hatte, hat sich zu den Vorwürfen nicht weiter eingelassen. Das genaue Tatmotiv ist weiterhin unklar. Das Landgericht hat nun über die Zulassung der Anklage zu befinden.




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2 Kommentare

  1. War die Redaktion von Nokzeit bei den Ermittlungen dabei? Wohl nicht.
    Das Prädikat „umfangreich und sorgfältig“ stammt von der Polizei selbst?
    Eigenlob?
    Immerhin musste die Staatsanwaltschaft/Polizei zugeben, dass nach 14 Monaten nicht mal das medizinische Gutachten vorliegt. Einen Kranich als Mordwaffe hat es nie gegeben, die wirkliche Mordwaffe wurde nicht gefunden.Das Motiv ist nicht bekannt.
    Wenn jetzt auch noch der Verdächtigte sein Geständnis widerruft, was schon oft vorgekommen ist, da vermutlich kein Anwalt dabei war und Druck ausgeübt wurde, dann hat er gute Chancen, den Gerichtssaal als freier Mann zu verlassen.

    Umfangreich und sorgfältig?

    Karnele hat sich auch schon mit dieser umfangreichen und sorgfältigen Arbeit kritisch auseinandergesetzt.

    • Lieber Herr Rosenfeld,

      wie Sie Ihre rhetorische Frage schon ganz richtig beantworten, waren wir natürlich nicht dabei. Aber umfangreich und sorgfältig mag es schon gewesen sein, wenn man 14 Monate braucht. Über die Qualität sagen aber weder Dauer noch die Bezeichnungen „sorgfältig und umfangreich“ etwas aus. Insofern wird man wohl abwarten müssen, was die Ermittler vor dem Landgericht präsentieren.

      Und vorausgesetzt, dass das Geständnis der Wahrheit entspricht, wäre es eine positive Geste des Täters, wenn er den Freunden und Verwandten des Opfers wenigsten mitteilen würde, warum Frau Jauch sterben „musste“. Vielleicht ringt sich der junge Mann – dessen Namen uns bekannt ist, der aber nicht veröffentlicht wird* – noch dazu durch, dazu etwas zu sagen.

      Mit freundlichen Grüßen
      Jürgen Hofherr

      * es gab mehrere diesbezügliche Anfragen bzw. einen Kommentar, der ausführlich eine Biographie des mutmaßlichen Täters enthielt. Da der Name aber keinen Nachrichtenwert hat, Angehörige des U-Häftlings auch unseren Schutz und Respekt verdient haben, werden wir auch keine Namensbestandteile veröffentlichen. Das sollen weniger seriöse Medien und Forenbetreiber zulassen, aber hier nicht. Auch wenn ein Schuldspruch erfolgt, sollten die Freunde, Bekannten, Angehörigen nicht noch mehr leiden müssen, indem man sie der Sensationsgier unserer Gesellschaft zum Fraß vorwirft.

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