Jugendbande wollte ins Ausland flüchten

Sinsheim. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Heidelberg wurden Haftbefehle gegen fünf Jugendliche aus Sinsheim erlassen.

Gegen das Quintett wird wegen mehrerer Delikte ermittelt, darunter auch wegen Sachbeschädigung in der Steinsfurter Leichenhalle, bei dem in der Nacht vom 9. auf den 10. Februar ein Sachschaden von nahezu 20.000.- Euro entstanden war.

Nachdem die Verdächtigen nach ihrer Festnahme in Osterburken (NZ berichtete) am 12. Februar von der Sinsheimer Polizei vernommen, erkennungsdienstlich behandelt und anschließend ihrem Eltern übergeben worden waren, flüchteten sie tags darauf erneut.

Am 14. Februar wurden alle fünf im Raum Überlingen in Gewahrsam genommen. Sie waren dort auf einem Bahnhof wegen übermäßigen Alkoholgenusses und Gröhlens aufgefallen und von einer Polizeistreife kontrolliert worden. Die Eltern hatten ihre Kinder bereits beim Sinsheimer Polizeirevier vermisst gemeldet.

Die Jugendlichen wurden nach Erlass der Haftbefehle in eine Jugendvollzugsanstalt eingeliefert. Wie die Ermittlungen ergeben hatten, wollte sich das Quintett ins Ausland absetzen, um sich einem drohenden Strafverfahren zu entziehen.




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