20 Jahre im Dienst der Gemeinde Waldbrunn

Standesbeamtin Elke Krahl nach 20 Jahren bei der Gemeindeverwaltung Waldbrunn in den Ruhestand verabschiedet

468 Standesbeamtin in RUhestand verabschiedet

Bald-Ruheständler Bürgermeister Klaus Schölch und Schon-Ruheständlerin Elke Krahl planen bereits einen Ehemaligen-Stammtisch. (Foto: Hofherr)

Waldbrunn. (mh) Im Rahmen einer kleinen Feierstunde und im Kreis der Kolleginnen und Kollegen verabschiedete Bürgermeister Klaus Schölch die Standesbeamtin Elke Krahl nach 20 Dienstjahren bei der Gemeinde Waldbrunn in den wohlverdienten Ruhestand.

Von 1993 bis Ende Februar 2013 durchlief Elke Krahl verschiedene Ämter im Rathaus. Zunächst als Sachbearbeitern für Sozial- und Rentenangelegenheiten, dann im Bauamt und als Vertretung für das Standes- und Einwohnermeldeamt erfolgte im Juli 1994 die Ernennung zur Standesbeamtin. Ab 1997 arbeitete die neue Ruheständlerin auch im Grundbuchamt mit um im März 1998 endgültig die gesamte Sachbearbeitung im Standesamt zu übernehmen. Auf eigenen Wunsch verzichtete die Standesbeamtin auf den Vollzug von Trauungen wofür sie laut eigenen Bekundungen „zu nah am Wasser gebaut sei“. Bürgermeister Schölch übernahm dieses Amt sehr gerne, „dafür hatte ich all die Jahre eine Standesbeamtin in meinem Rathaus, auf die ich mich 100 Prozent verlassen konnte. Gemeinsam haben wir die kuriosesten Dingen im Zusammenhang mit Eheschließungen erlebt“, berichtete das Gemeindeoberhaupt.




Gebürtig in Eberbach begann Elke Krahl 1967 in ihrer Geburtsstadt eine Ausbildung zur Industriekauffrau bei der Firma Raunser, die sie mit Erfolg abschloss. Ab 1974 war sie bei der Stadt Eberbach als Verwaltungsangestellte im Standesamt beschäftigt, auch hier wurde sie im Jahr 1980 zur Standesbeamtin ernannt, und blieb auch nach Heirat, Umzug nach Waldbrunn und Geburt eines Sohnes, bis zum Wechsel nach Waldbrunn,  dem Rathaus Eberbach treu.

„Für mich ist das ein besonderer Moment, da ich der nächste bin, der das Rathaus verlässt und Frau Krahl mich in all den Jahren im Rathaus begleitet hat“, stellte Bürgermeister Schölch fest. „Ihr Sachverstand, ihre freundliche Art und das umgängliche, zurückhaltende Wesen, hat das Rathaus geprägt und es den Kolleginnen und Kollegen leicht gemacht vertrauensvoll und freundschaftlich zusammen zuarbeiten.“ Daher ist man auch im Kollegium überzeugt, dass Elke Krahl sehr fehlen wird.

Wie am Rande der Verabschiedung bekannt wurde, plant man nun einen regelmäßigen Stammtisch der Ruheständler, an dem alle ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeinde in Verwaltung, Katzenbuckel-Therme und Bauhof teilnehmen sollen, um zu verhindern, sich aus den Augen zu verlieren. Auch will man den Draht zum Rathaus nicht abreißen lassen, so Elke Krahl und Bürgermeister Klaus Schölch unisono. Beim gemeinsamen Mittagessen ließ man viele Anekdoten und Erlebnisse wieder aufleben bevor man sich endgültige verabschiedete.

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