Gemeinderat Mudau bespricht Baumaßnahmen

Mudau. (lm) Kostenfeststellungen für verschiedene gemeindliche Baugewerke standen im Mittelpunkt der jüngsten öffentlichen Sitzung des Mudauer Gemeinderates unter Vorsitz von Bürgermeister Dr. Norbert Rippberger. So wurden die Kosten in Höhe von 100.490 Euro für die Herstellung der Geschieberückhaltestation im Regenüberlaufbecken des Ortsteils Reisenbach als Nachrüstung festgestellt. Die Baumaßnahme wurde durch die Firma Meny-Bau aus Mosbach durchgeführt und ohne Beanstandungen inzwischen abgenommen. Die gesamte Maßnahme wurde mit 74,9 Prozent bezuschusst und konnte innerhalb des geplanten Kostenrahmens abgewickelt werden.

Ebenfalls ohne Probleme konnten auch die Kosten für die Sanierung der Gemeindeverbindungsstraßen Mörschenhardt/Schloßau und Mörschenhardt/Ernsttal mit 54.069 Euro festgestellt werden, wobei für die Ausführung die Firma HF-Bau aus Balsbach verantwortlich zeichnete. Diese Sanierungsmaßnahmen wurden dadurch möglich, dass bei den freigestellten Mitteln beim Bau der Kreisstraße Mörschenhardt-Landesgrenze ein Finanzspielraum übrig blieb.




Mit Mitteln aus dem Vermögenshaushalt in Höhe von 110.000 Euro und einem Zuschuss aus dem Gemeindeausgleichsstock von 31.000 Euro konnte das Flachdach an der Grund- und Hauptschule in Mudau saniert werden. Im Zuge dieser Maßnahme wurde zudem die bestehende Blitzschutzanlage erneuert bzw. erweitert und die vorhandene Rauchwarnanlage im Grundschulbereich aktualisiert. Bei den Arbeiten im Rahmen der Flachdachabdichtung wurde bei der Demontage der alten Dachdämmung ein erhöhter PAK-Wert festgestellt. Dadurch musste, wie Christoph Müller erläuterte, ein qualifizierter Abbruch inkl. Entsorgungskosten vorgenommen werden. Außerdem wurde zur Verbesserung der Entwässerung entlang der Fenster eine Rinne ausgebildet, die mit einer Blechabdeckung versehen wurde. Diese Mehraufwendungen konnten durch günstigere Preise aufgefangen werden.

Mit festgestellten Kosten in Höhe von 48.701 Euro für die Sanierungsarbeiten im Kindergarten Schloßau ist man nicht nur im Kostenrahmen geblieben, sondern konnte auch erhebliche energetische Verbesserungen während der letzten Sommerferien durchführen. Der Gesamtbetrag enthält vor allem neue Eingangstüren, einen Wärme gedämmten Trockenboden, Fensterbauarbeiten, Malter- und Gipserarbeiten, Elektro- und Sanitärinstallationen sowie die Honorarkosten für die Architektenleistungen.

Für den Umbau des Gymnastikraumes in der Steinbacher Schule stellte der Gemeinderat Kosten in Höhe von 27.301 Euro fest. Hierbei wurden Erneuerungen der Eingangstüren vorgenommen und den seither für die Sitzungen der Ortschaftsverwaltung genutzte Raum dem Gymnastikraum zugeschlagen. Mit großem Eifer wurden dabei von der Dorfgemeinschaft unter Federführung von Ortsvorsteher Georg Moser erhebliche Eigenleistungen erbracht. Unter anderem wurden so die gesamten Bodenbelagsarbeiten, die Erweiterung der Akustikdecke und die Neugestaltung der Wandverkleidung ausgeführt. Nach Abschluss der Maßnahme wurden noch zusätzlich neue Verdunkelungsvorhänge angebracht.


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Für den Neubau der Garage in Mörschenhardt zur Unterbringung des Feuerwehrfahrzeuges und der Ausrüstung der Abteilungswehr stimmte der Gemeinderat der Vergabe von Architektenleistungen an das Büro Wolfram aus Buchen in Höhe von 9.463 Euro, bei anrechenbaren Kosten von 66.936 Euro, zu. Da inzwischen die Wohnbauflächen innerhalb der Bebauungspläne „Brückengut I und II“ nahezu erschöpft sind, wurde mittlerweile der erste Abschnitt im Bebauungsplan „Brückengut III“ erschlossen, wozu erste Bauanträge und Bauvoranfragen vorliegen. Wie Hauptamtsleiter Herbert Knapp erläuterte, geht die hierbei festgesetzte 1-geschossige Bebauung nicht mit den Vorstellungen von Bauinteressenten konform. Zweigeschossige Bauweise sei gegenwärtig nicht nur ein gängiger Modetrend sondern biete in der Südausrichtung auch deutliche Vorteile bei der energetischen Bilanz von Gebäuden. „Die Gemeinde möchte diese Zielsetzungen ausdrücklich unterstützen und nicht planungsrechtliche Hürden aufrechterhalten“. Aus diesem Grund beschloss man in einem vereinfachten Verfahren eine Änderung des Bebauungsplanes „Brückengut III“ und seine Offenlegung, um den aktuell gefragten Bauformen und der Nutzung erneuerbarer Energien optimal gerecht zu werden. Gleichwohl wurde eine Festsetzung zur Gestaltung von Garagendächern ausdrücklich verzichtet, sodass Garagen auch mit einem Flachdach zulässig sind.

Bekannt gegeben wurde noch, dass die alten Wasserrechte zum 1. März 2013 auslaufen. Wer ein solches – z. B. Mühlen – inne hat, muss es verlängern lassen.

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