Jusos starten zuversichtlich ins Wahljahr

JusoslogoKai Gräf im Amt bestätigt. „SPD wirkt im ländlichen Raum“

Neckar-Odenwald-Kreis. (pm) Auf der Jahreshauptversammlung der Jusos Neckar-Odenwald, die am vergangenen Samstag in Walldürn stattfand, konnte sich Kai Gräf (Ravenstein) über seine inzwischen dritte Wiederwahl freuen. Neben Gräf wurde auch sein Stellvertreter Benjamin Köpfle, der zudem seit eineinhalb Jahren stellvertretender Landesvorsitzender der Jusos ist, einstimmig wiedergewählt. Den Kreisvorstand komplettieren Maike Hochstein (Ravenstein), Tabea Grünewald (Seckach), Bianca Joseph (Walldürn) sowie Sören Kossmann und Eric Görlitzer (beide Haßmersheim).  

In seinem Bericht konnte Gräf auf zahlreiche Veranstaltungen im vergangenen Arbeitsjahr zurückblicken. Neben einer Diskussion zum Thema Laizismus und Veranstaltungen zur Eurokrise informierten die jungen Sozialdemokraten auch immer wieder die Jugendlichen im Kreis über ihre Arbeit. Benjamin Köpfle konnte darüber hinaus von den hervorragenden Ergebnissen auf Landesebene berichten. So wurden auf dem Juso-Landesparteitag gleich alle drei Delegierten aus dem Kreis zum Juso-Bundeskongress geschickt. Darüber hinaus wurde auch Köpfle als stellvertretender Landesvorsitzender mit gutem Ergebnis wiedergewählt. 




In seiner Bewerbungsrede griff Gräf die amtierende Bundesregierung scharf an und bescheinigte ihr Regierungsverweigerung. „In dieser Bundesregierung gilt es schon als Erfolg, wenn die Minister miteinander reden. Frau Merkel hat bereits mehr Minister verschlissen als sinnvolle Gesetze verabschiedet. Außer Klientelpolitik wie Betreuungsgeld und Steuererleichterungen für Hoteliers hat diese Regierung nichts geleistet“, so Gräf. „Gemeinsam mit unserer Bundestagskandidatin Dorothee Schlegel werden wir für eine rot-grüne Bundesregierung kämpfen und endlich wichtige Projekte wie einem gesetzlichen Mindestlohn, eine armutssichere Rente und ein gerechtes Gesundheitssystem verwirklichen“, ergänzte Gräfs Stellvertreter Köpfle.

Auch das Thema Landespolitik wurde ausführlich diskutiert. Entgegen der Panikmache von CDU-Politikern habe die SPD in den ersten zwei Regierungsjahren gerade im ländlichen Raum entscheidende Verbesserungen herbeigeführt heißt es aus dem neuen Kreisvorstand. „Unter grün-roter Führung wurde die Wahlmöglichkeit zwischen G8 und G9, über 12 Millionen Euro für die Kleinkinderbetreuung, eine deutlich verbesserte duale Hochschule und mehr Polizeipräsenz in den Landkreis gebracht“, so Kreisvorsitzender Gräf. „Die CDU versucht nun sogar unpopuläre Entscheidungen, wie die Notariatsreform politisch zu nutzen, obwohl sie diese Reform noch zu eigenen Regierungszeiten durchgesetzt hat“, ergänzt Maike Hochstein. 

„Wir gehen zuversichtlich ins Wahljahr. Von Kommune bis Bund zeigt die SPD klare Kante anstatt schwarz-gelbem Zickzack-Kurs“, so Kreisvorsitzender Gräf abschließend.

Infos im Internet:

https://jusosnok.wordpress.com

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