LEADER-Aktionsgruppen präsentieren sich in Brüssel

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Für eine zukunftsorientierte Regionalentwicklung

Neckar-Odenwald-Kreis/Brüssel. Die Förderung der ländlichen Entwicklung ist ein wichtiges Element der integrierten Strukturpolitik Baden-Württembergs. Und nicht nur das: Sie gewinnt im Ländlichen Raum angesichts drängender Zukunftsthemen, wie etwa den großen Herausforderungen im Zuge des demographischen Wandels, weiter an Bedeutung. Ein wichtiges Instrument ist hier das Regionalentwicklungsprogramm LEADER. Es zielt darauf ab, dass Bürgerinnen und Bürger, Verbände, Vereine und Institutionen ihre Ideen für eine nachhaltige Regionalentwicklung künftig noch stärker einbringen und entsprechende Projekte letztlich auch verwirklichen können. Ein über LEADER gefördertes Großprojekt war beispielsweise die Neugestaltung der „Eberstadter Höhlenwelten“ mit dem multimedialen Informationszentrum, kleinere Projekte sind regelmäßig die Umnutzung von ehemals landwirtschaftlich genutzten Gebäuden zu Wohnzwecken oder die Eröffnung oder Erweiterung von Geschäften zur Sicherung des täglichen Bedarfs in kleinen Ortschaften. 




Die Landesregierung Baden-Württemberg will die Regionalentwicklung im Rahmen von LEADER in der Förderperiode 2014 – 2020 deutlich aufwerten. Das Förderspektrum soll breiter werden, die Aktionsgruppen sollen mehr Eigenverantwortung erhalten und die Beteiligung der Zivilgesellschaft sowie der Wirtschafts- und Sozialpartner wird deutlich gestärkt. Der Gestaltungsspielraum hängt jedoch nicht zuletzt von den Finanzen ab, von dem Geld, mit dem das Programm ausgestattet wird und das als finanzielle Förderung entsprechender Projekte ausgeschüttet werden kann. Der Ball liegt damit aktuell auf europäischer Ebene beim Europäischen Parlament. Anfang März findet in diesem Zusammenhang in der Landesvertretung Baden-Württemberg in Brüssel eine Informationsveranstaltung statt. Die acht LEADER-Aktionsgruppen in Baden-Württemberg werden sich dort präsentieren, darunter auch die Geschäftsstelle der LEADER-Aktionsgruppe Neckar-Odenwald-Tauber mit Sitz in Mosbach.

Der Minister für den Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württembergs, Alexander Bonde, sowie weitere Mitglieder des Europäischen Parlaments werden dort gemeinsam mit den Vertretern der einzelnen Aktionsgruppen – also den „Praktikern“ vor Ort – über die Zukunft von LEADER und die künftigen Schwerpunkte diskutieren. Wer sich über Fördermöglichkeiten informieren möchte, der kann sich an die LEADER Geschäftsstelle Neckar-Odenwald-Tauber c/o Landratsamt Neckar-Odenwald-Kreis, Scheffelstr. 1, 74821 Mosbach, Tel. 06261/ 84-1379        Fax 06261/ 84-4755 wenden.

Infos im Internet:

www.leader-neckar-odenwald-tauber.de

www.facebook.com/LAGNeckarOdenwaldTauber

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