Fördergelder für energetische Sanierung

Neckar-Odenwald-Kreis. Jährlich 300 Millionen Euro zusätzlich gibt das Bundesbauministerium bis 2020 in den Fördertopf für energetische Sanierungen. Nutznießer sind Privatpersonen, die den CO2-Ausstoß ihres Wohngebäudes vermindern wollen, etwa in Form von Wärmedämmung, Heizungserneuerung oder einem Austausch von Fenstern und Türen. Der beste Weg, um an die Fördermittel und Kredite zu kommen, führt  über die zuständige regionale Energieagentur – im Neckar-Odenwald-Kreis also über die EnergieAgentur Neckar-Odenwald-Kreis (ean) mit ihrem Geschäftsführer Uwe Ristl.

 „Energieeffizient sanieren“ heißt das Programm der KfW-Bank, über das sie Zuschüsse an private Wohneigentümer verteilt.  Das Förderspektrum ist breiter geworden: Die Förderbank übernimmt jetzt 25 Prozent der förderfähigen Kosten (maximal 18.500 Euro), wenn mit dem Umbau der höchste Standard, das „KfW-Energieeffizienzhaus 55“, erreicht wird. Für Einzelmaßnahmen werden Privatkunden mit zehn Prozent ihrer Investitionen (maximal bis zu 5.000 Euro pro Wohneinheit) belohnt. In den Genuss des erweiterten Geldsegens kommen auch Kreditnehmer. Je nach Sanierungsvariante gibt es bis zu 17,5 Prozent Tilgungszuschuss (maximal 13.125 Euro).




„Wer ein sanierungsbedürftiges Gebäude hat und jetzt nicht aktiv wird, verschenkt bares Geld. Noch bessere Konditionen wird es kaum geben“, sagt Uwe Ristl, Geschäftsführer der Energieagentur Neckar-Odenwald-Kreis.

Das gilt auch für Wohnungseigentümergemeinschaften, die ihr in die Jahre gekommenes Anwesen energetisch sanieren wollen. Bisher wurden Kredite von Banken mit dem Hinweis auf ein zu hohes Bürgschaftsrisiko oft verweigert. Seit 2012 bürgt das Land Baden-Württemberg, damit können günstige Kredite beantragt werden. Darüber hinaus winken Eigentümergemeinschaften Zinsen auf historischem Tiefstand: Die landeseigene L-Bank hat den Zinssatz im Januar 2013 auf Nullniveau gesenkt.

Ab 1. März 2013 startete die KfW zudem ein eigenes Kreditprogramm zur Förderung von Heizungen auf Basis erneuerbarer Energien.  Gefördert wird bei Wohngebäuden die Errichtung und Erweiterung von kleinen Heizungsanlagen auf Basis erneuerbarer Energien nach den Förderbedingungen der BAFA für Investitionszuschüsse aus dem Marktanreizprogramm (MAP).

In Kombination mit Zuschüssen der BAFA-Förderung aus dem MAP können die restlichen Kosten über einen Ergänzungskredit mit niedrigen Zinsen finanziert werden.

Wer sich individuell beraten lassen möchte, vereinbart einen Termin im Rahmen der Energiestartberatung unter  06281 / 906-880 oder unter www.eanok.de/aktuelles/Energiestartbartung.

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