Friedhof in Mudau wird neugestaltet

Mudau. (lm) Mit einem Kostenaufwand in Höhe von rd. 250.000 Euro soll der Friedhof in Mudau in den Bereichen Kriegerdenkmal, Kapellenvorplatz und Bepflanzung demnächst eine Neugestaltung erfahren. So stand dieses Thema im Mittelpunkt der öffentlichen Sitzung des Ortschaftsrates unter der Leitung von Ortsvorsteher Klaus Erich Schork, der hierzu auch Bruno Kuk vom Ingenieurbüro für Kommunalplanung und Christoph Müller von der Gemeindeverwaltung begrüßen konnte.

Geht es nach dem Willen des Ortschaftsrates und der Planer, soll das Kriegerdenkmal einen eigenen Zugang von der Scheidentaler Straße erhalten und die vorhandene Buche-Hecke würde zum Teil entfernt werden. Weiter soll die Außengrenze zur Scheidentaler Straße mit einer Sandsteinmauer weiter geführt sowie ein Urnengrabfeld oder eine Urnenwand zwischen dem Kriegerdenkmal und der Scheidentaler Straße angelegt werden. Der Kapellenvorplatz müsste grundlegend neu gestaltet werden. Hier stellt man sich vor, dass eine neue Bepflanzung um den Platz und zu den Abfallgruben für eine optische Abgrenzung sorgen könnte. Auch soll der Platz überdacht und mit einer Eingrenzung durch Steinpalisaden und Sitzbänken versehen werden. Im Rahmen eines Pflanzkonzeptes würden die Birken demnächst entfernt und neue Bäume sollen dem Friedhof ein ansprechenderes Bild verleihen, wobei man auf pflegeleichtere Baumarten achten will.




Für „Schmetterlings-Beerdigungen“ soll ein Eck geschaffen werden und mittels eines kleinen Friedwaldes könne man sich auch Baumbestattungen sehr gut vorstellen. Für das Kriegerdenkmal wurden 98.630 Euro, für den Kapellenvorplatz 62.600 Euro, für das Pflanzkonzept 34.200 Euro und für sonstige Arbeiten 54.500 Euro errechnet. Als weiteren Vorschlag in Richtung Gemeinderat wurde die Anregung eingebracht, für alle Ehrenbürger der Gemeinde eine Gedenkstätte einzurichten und diese mit einem Zaun hervor zu heben. Auf den Splitt-Wegen könnte man sich eine ca. 80 cm breite Befestigung vorstellen, damit gerade ältere Menschen dort sicherer laufen können.

Aufgrund Beschwerden von Bürgern über die Verunreinigungen durch Hundekot wird die Aufstellung von Hundekotbeutel-Boxen und Abfalleimern um den Spielplatz und die Odenwaldhalle angeregt. Bezüglich der Änderung im Bebauungsplan „Brückengut III“ schlug der Ortschaftsrat die Möglichkeit einer zweigeschossigen Bauweise vor, ebenso wie die mögliche Dachneigungen von 20 Grad und Garagen mit Flachdächern.

Im Bereich von Bauanträgen stimmte man einem Dachgeschossausbau und Dachgauben-Neubau zu und bezüglich des Antrags auf Nutzungsänderung einer Garage in eine Kfz-Werkstatt im Nebenerwerb will man erst alle Nachbarschaftseinwendungen abwarten.

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