Infobörse „Gemeinschaftsschule Haßmersheim“

Gemeinschaftsschule Hassersheim

Auch großes Interesse stieß die Infobörse. (Foto: pm)

Haßmersheim. (pm) Da die Friedrich-Heuß-Schule ab September 2013 Gemeinschaftsschule ist, fand vergangenen Freitagnachmittag  an der Schule eine Infobörse für Schüler und Eltern statt. Viele interessierte Eltern erkundigten sich zusammen mit ihren Kindern vor Ort über die Arbeitsweise dieser innovativen neuen Schulart. Zu Beginn stellte Rektorin Lieselotte Pabst die wesentlichen Besonderheiten der Gemeinschaftsschule vor:  Die Schülerinnen und Schüler werden in ihrer Vielfalt wahrgenommen und individuell auf ihrem ganz persönlichen Lernweg begleitet. Die Lehrkraft ist dabei Lernbegleiter für eine feste Lerngruppe, maximale Gruppengröße ist 28. Für die neuen Erst- und Fünftklässler wird die Gemeinde Haßmersheim eigens flexibles Mobiliar anschaffen, um für diese Art des Lernens auch die passende flexible Lernumgebung zu schaffen.  Der Lernprozess wird im Lerntagebuch festgehalten und jede Woche mit dem Lernbegleiter besprochen. Die Eltern erhalten wöchentlich eine Rückmeldung über den aktuellen Stand.




Ein wichtiges Element für diese intensive Begleitung ist die gebundene Ganztagsschule, denn sie ermöglicht den optimalen Wechsel von Phasen der Anspannung mit Phasen der Entspannung und Bewegung. In den „Individuellen Lernzeiten“ bearbeiten die Schülerinnen und Schüler ihre Aufgaben, so dass in der Regel keine Hausaufgaben mehr anfallen. Je nach Lernentwicklungsstand des Kindes kann es auf Haupt-, Real- oder Gymnasialniveau arbeiten. Schulrat Uwe Wurz bekräftigte, dass hierfür vom Land Baden-Württemberg Realschul- und Gymnasiallehrkräfte zur Verfügung gestellt werden, die dann an der Friedrich-Heuß-Schule unterrichten. Lobend hob er die gute Arbeit der Friedrich-Heuß-Schule hervor, die mit ihrem innovativen Schulkonzept die Kommissionen aus Kultusministerium, Regierungspräsidium und Schulamt überzeugen konnte und darauf den Sprung zur Gemeinschaftsschule geschafft hat. Am Ende ihrer Ausführungen lud Rektorin Pabst die Anwesenden zu einem Rundgang durch die Friedrich-Heuß-Schule ein.

Die Lehrkräfte hatten zu allen Themenfeldern Infostände aufgebaut: Berufsorientierung, Rhythmisierung, differenzierende Materialien, Bücher, flexibles Mobiliar, gestaltete Lernumgebung, Präventionsarbeit sowie die Angebote der Ganztagsschule konnten eingehend unter die Lupe genommen werden. Im Klassenzimmer der jetzigen Klasse 5 wurden die individuell gestalteten Plätze der Schüler sowie die Coachingzone gezeigt. Einen Einblick in die seit Jahren eingeführte Ganztagsschule bekamen die Besucher in der Mensa: Snacks und Getränke boten Lehrkräfte und Schüler der AG „Türkisch kochen“ mit Jugendbegleiterin Fatma Abinik an. Außerdem zeigte Jugendbegleiter Bernd Wirtz, was Schüler bei ihm in den AGs „Astronomie“ und „Physikalische Phänomene“  alles lernen und entdecken können. „Ich denke, wir konnten den Eltern und Schülern heute einen guten Einblick in die Gemeinschaftsschule geben. Nun sind wir sehr gespannt, wie viele Kinder am 20. und 21. März bei uns für Klasse 5 angemeldet werden“, meinte abschließend Bürgermeister Marcus Dietrich als Vertreter des Schulträgers.

Gemeinschaftsschule Info

(Foto: pm)

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