Haustiere im Wohn- und Pfleegzentrum Hüffenhardt

Die Kaninchen „Pünktchen“ und „Josie“ haben den Anfang gemacht

Haustiere Altenheim

Josie (links) und Pünktchen, Lieblinge im Wohn- und Pflegzentrum Hüffenhardt, wünschen allen Lesern „Frohe Ostern“. (Foto: pm)

Hüffenhardt. (pm) Nicht nur als Osterhasen genießen „Pünktchen“ und „Josie“  große Aufmerksamkeit im Wohn- und Pflegezentrum Hüffenhardt. Das im Dezember 2011 geborene Geschwisterpärchen hat seit Oktober 2012 sein Zuhause bei alten und pflegebedürftigen Menschen. Die Freude darüber ist beidseitig: Die Kaninchen finden hier Tag für Tag Zuwendung, Streicheleinheiten und Heu mit Pfefferminze als Lieblingsfutter. Umgekehrt bedeuten die possierlichen Tierchen für die Bewohnerinnen und Bewohner des Wohn- und Pflegzentrums eine kleine Quelle der Lebensfreude. Sie tragen zur Aktivierung der alten Menschen bei, ermöglichen einen oft vermissten Hautkontakt und hellen die Stimmung in vielen Situationen auf.

Anja Brauch, Kommissarische Geschäftsbereichsleiterin des Wohn- und Pflegezentrums Hüffenhardt, sieht in den Kaninchen „den ersten Schritt eines Konzeptes, das wir im Rahmen unserer Möglichkeiten ausbauen wollen. Ob Hasen, Katzen oder Hunde: In vielen Pflegeheimen macht man mit Haustieren ausschließlich gute Erfahrungen hinsichtlich des gesteigerten Wohlbefindens der Bewohner. Selbst in sich gekehrte Menschen tauen im Kontakt mit Tieren auf. Sie werden wacher und entspannter. Im Kontakt mit Haustieren müssen alte Menschen nichts beweisen und nichts darstellen. Sie können sein wie sie sind und finden die Zuneigung und Wärme der Tiere. Das tut Körper und Seele gut.“




Diese Erfahrung soll den Bewohnern des Wohn- und Pflegzentrums Hüffenhardt künftig in direkter und indirekter Weise zugute kommen. Den direkten Weg sieht das Pflegeteam im weiteren Einbezug von Haustieren. So steht ein junger Kater namens „Paul“ sozusagen schon vor der Tür. Auch über Meerschweinchen denkt man nach.

„Natürlich müssen wir dabei jeweils prüfen“ – so die langjährige Verwaltungsmitarbeiterin Carina Schmidt – „ob bei unseren Bewohnerinnen und Bewohnern Allergien vorliegen, die das Halten von Haustieren verhindern oder nur in klar abgegrenzten Bereichen erlauben würden. Außerdem ist die Pflege der Tiere zu sichern, was erfahrungsgemäß aber nicht groß ins Gewicht fällt und von Mitarbeitern gerne übernommen wird. So zumindest zeigen es die Erfahrungen vieler Heime.“

Die indirekte Berührung der Heimbewohner mit der Tierwelt sieht Anja Brauch in begleitenden Maßnahmen. Die kommissarische Leiterin nennt dazu Aktionsüberlegungen, die von gemeinsamen Fahrten in Streichelzoos über Gesprächs-, Vortrags- und Filmreihen zum Thema „Mensch und Tier“ bis hin zu Fotoausstellungen reichen. Zur Idee einer entsprechenden Fotoausstellung im Wohn- und Pflegezentrum sagt Frau Brauch: „Wir können unsere Bewohner und deren Angehörige ebenso fragen wie die Bewohner von Hüffenhardt und Umgebung, ob sie aktuelle und alte Fotos von ihren Haus- und Nutztieren für eine Ausstellung zur Verfügung stellen. Das darf ebenso ein Pferd oder eine Kuh vor dem Fuhrwerk sein, wie ein Hund auf dem Sofa. Mit solchen Fotos verbinden sich bestimmt viele interessante Geschichten, die sich begleitend zur Ausstellung erzählen lassen. Toll wäre es, wenn wir gemeinsam mit Bewohnern, Angehörigen, der nahen Bevölkerung und unserem Pflegeteam die Ausstellung dann in einem Fotoband zusammenfassen könnten.“

Vielleicht ist dieser Beitrag ein erster Schritt zu der geplanten Ausstellung. Über die Zusendung von Fotos zu Haus- und Hoftieren, mit denen sich eine persönliche Geschichte verbindet, freut sich das Wohn- und Pflegzentrum Hüffenhardt, z. Hd. Frau Anja Brauch, 

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