DLRG erhöht Schlagkraft am Neckar

Neue Alarm- und Ausrückeordnung in Kraft gesetzt – Übung am Neckar

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Über 40 ehrenamtliche DLRG-Einsatzkräfte aus Adelsheim, Aglasterhausen, Mosbach und Schefflenz übten gemeinsam am Neckar. Ziel der großen Übung war es Material und Personal der anderen Gruppen kennen zu lernen. (Foto: Markus Slaby)

Mosbach. (ms) Um auch tagsüber bei Notfällen auf, im und am Wasser schlagkräftige Hilfe leisten zu können hat die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) im Neckar-Odenwald-Kreis ihre Alarm- und Ausrückeordnung angepasst.

Wie bei vielen anderen Hilfsorganisationen auch, stehen tagsüber immer weniger ehrenamtliche Einsatzkräfte zur Verfügung. Viele arbeiten außerhalb oder können ihren Arbeitsplatz nicht verlassen. Um dieser Personalknappheit zu begegnen werden künftig bei Notfällen am, im und auf dem Wasser nicht nur die DLRG Gruppen Aglasterhausen und Mosbach, sondern auch noch Adelsheim und Schefflenz alarmiert.




Im Rahmen einer ersten Einsatzübung am Neckar in Mosbach trafen sich rund 40 Einsatzkräfte aller vier Ortsgruppen um die gegenseitige Ausrüstung und das Material kennen zu lernen. Die Rettungsboote und Tauchausrüstungen der jeweiligen Ortsgruppen wurden dabei genau unter die Lupe genommen. Mindestens genauso wichtig ist die persönliche Bekanntschaft unter den Einsatzkräften, so die Mosbacher Leiterin Einsatz Heike Ostant. Bei gemeinsamen Tauchgängen und Bootsübungen bestand ausreichend Möglichkeit sich kennen zu lernen und das Material der anderen Einsatzkräfte kennen zu lernen.

Zufrieden zeigten sich Einsatz- und Führungskräfte nach der ersten Übung und sind sich sicher, dass mit dieser Strategie die Einsatzfähigkeit am Neckar im Neckar-Odenwald-Kreis weiterhin gesichert ist. 

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