Knast wird künftig klimaschonend warm

Millionen-Investition für Justizvollzugsanstalt Adelsheim entlastet auch die Umwelt – Neue Heizzentrale mit Gesamtbaukosten von 2,5 Millionen Euro vermeidet jährlich 725 Tonnen CO2

Adelsheim. „Die energetische Optimierung dieser Heizzentrale leistet einen entscheidenden Beitrag zur Energiekostensenkung, zur CO2-Reduzierung und zur Erreichung unserer Klimaschutzziele. Mit der neuen Anlage vermeiden wir jährlich rund 725 Tonnen CO2. “ freut sich SPD-Landtagsabgeordneter Georg Nelius anlässlich der Baufreigabe.

Das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft hat die Baufreigabe für eine neue Heizzentrale der Justizvollzugsanstalt Adelsheim mit Gesamtbaukosten in Höhe von 2,5 Millionen Euro erteilt. Der Bau der Heizzentrale ist erforderlich, da die bestehende Anlagentechnik zum Teil bereits 30 Jahre in Betrieb ist und nicht mehr dem Stand der Technik entspricht.



Herzstück der neuen Heizzentrale werden zweiBlockheizkraftwerke zur parallelen Erzeugung von Wärme und Strom, sowie drei Heizkessel sein. In zwei dieser Kessel werden Holzhackschnitzel CO2-neutral verfeuert. Es kann somit fossiles Erdgas durch Holz als Brennstoff ersetzt werden. Der Einsatz der BHKWs und der Holzkessel führen dazu, dass die Energiekosten für die Liegenschaft um ca. 220.000 Euro pro Jahr sinken.

„Durch diese Maßnahme wird die Justizvollzugsanstalt deutlich energieeffizienter und klimaschonender als bisher mit Wärme und Strom versorgt. Das Land wird seiner in der Klimapolitik definierten Vorbildrolle gerecht und gibt mit diesen Investitionen wichtige Impulse für die regionale Wirtschaft“, betont Nelius.

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