Stabwechsel bei der SPD Mosbach

SPD-Stadträtin Naile Sulemanj zur neuen Vorsitzenden gewählt

SPD Mosbach

Das Bild zeigt von links nach rechts: Stadträtin und Vorsitzende Naile Sulemanj, SPD-Bundestagskandidatin Dr. Dorothee Schlegel, MdL Georg Nelius, die beiden Jubilare Christel Grüger und Guenter Roth, SPD-Kreisvorsitzender Jürgen Graner, Stadträtin Sigrid Schöneboom, Stadträtin Ursula Gregori und Stadtrat Hartmut Landhäußer. (Foto: pm)

Mosbach. (pm) Die 24-jährige Politik-Studentin Naile Sulemanj wurde jüngst zur neuen Vorsitzenden des SPD-Ortsvereins Mosbach gewählt. Sie folgt damit auf Jürgen Graner, der nach neun Jahren als Vorsitzender nicht wieder kandidierte. Sulemanj ist seit vier Jahren im Mosbacher Stadtrat und damit auch das jüngste Mitglied in diesem Gremium. Sie will die erfolgreiche Arbeit der Mosbacher Sozialdemokraten weiterführen und das Zusammenspiel zwischen Partei und Fraktion noch weiter verbessern. Außerdem steht die Bundestagswahl auf dem Programm. „Wir werden dafür kämpfen, dass Mosbach nach elf Jahren wieder mit Dr. Dorothee Schlegel eine SPD-Bundestagsabgeordnete bekommt“, betonte Sulemanj. Auch die Kommunalwahl, die voraussichtlich im Mai kommenden Jahres stattfindet, wird das Arbeitsjahr in hohem Maße prägen.




Zuvor zog Jürgen Graner ein erfolgreiches Fazit seiner neunjährigen Amtszeit als Vorsitzender. Der SPD-Ortsverein Mosbach ist der zweitgrößte Ortsverein im Neckar-Odenwald-Kreis. Mit Georg Nelius stellt der SPD-Ortsverein Mosbach den Landtagsabgeordneten und wenn alles gut geht nach der Bundestagswahl mit Dr. Dorothee Schlegel auch die Bundestagsabgeordnete. Die Mosbacher SPD-Wahlergebnisse sind bei fast allen Wahlen deutlich über dem SPD-Landes-und Bundesdurchschnitt. Dies bewertete Graner auch als Beweis für die gute Basisarbeit im Ortsverein und das gute Miteinander in der Vorstandschaft und im Zusammenspiel mit der Fraktion. „Gute Basisarbeit funktioniert als Teamwork“ gab Graner als Rat mit auf den Weg.

Schlegel, Graner und Nelius ehrten mit Guenter Roth und Christel Grüger zwei treue Mitglieder der Sozialdemokratie. Beide sind seit über 40 Jahren Mitglied in der SPD und berichteten vor der Versammlung mit Stolz über die glorreichen 70er Jahre und ihr Engagement für die SPD. Dafür erhielten beide eine Urkunde und die Ehrennadeln der Partei. Dr. Dorothee Schlegel bedankte sich in ihrem Grußwort beim scheidenden Ortsvereinsvorsitzenden Jürgen Graner und motivierte die Versammlung für die Bundestagswahl im kommenden Herbst. Im 150.  Jubiläumsjahr der SPD gehe es darum wieder Werte wie Solidarität und Gerechtigkeit in den Mittelpunkt setzen. „Deshalb setzen wir uns für den flächendeckenden Mindestlohn und Regulierung des Finanzsektor sein“, so Schlegel. Exakt zwei Jahre nach dem Grün-Roten Wahlsieg zog MdL Georg Nelius eine erfolgreiche Bilanz der neuen Regierung. „Abschaffung der Studiengebühren, Ausbau der Kinderbetreuung und der Schulzsozialarbeit, die Unterstützung der Kommunen bei Stadtentwicklungsprogrammen insbesondere auch in Mosbach und der Ausbau der Dualen Hochschule in Mosbach sind nur wenige Beispiele, dass wir einiges was wir versprochen haben schon jetzt umgesetzt haben“ betonte Nelius.

Bei den weiteren Vorstandswahlen wurde Stadträtin Ursula Gregori zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Im Amt als Kassierer wurde Gerhard Schweikert bestätigt. Neuer Schriftführer ist  Alexander Klich. Als Beisitzer wurden erneut Margarete Gauß und Hartmut Schrimm wieder gewählt. Neu als Beisitzer dabei ist Meinrad Rechner und Marga Riemann. Sigrid Schöneboom bleibt dem Vorstand treu. Nach neun Jahren als stellvertretende Vorsitzende wurde sie als  Beisitzerin in den Vorstand gewählt. Darüber hinaus wurden auch die Delegierten für die Kreiskonferenzen gewählt.

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1 Kommentar

  1. Schlegel, wenn ich das schon höre. Da hat sich Gaby Teichmann seit Jahren den A… im Kreis aufgerissen, um sich dann von einer Karrieristin zur Seite drängen zu lassen. Und die Sozialdemokraten im Kreis spielen da mit, weil man davon ausgeht, dass Dr. D.S. einen besten Listenplatz bekommt. War ja immerhin im Ministerium mit Netzwerken bzw. Seilschaften knüpfen beschäftigt. Und dann kommt Platz 21. Mit Peer wird´s schwer. In diesem Fall muss man sagen: Zum Glück.
    Wen eigene Genossen nicht als Bürgermeisterin sehen wollen, der sollte schon gar nicht MdB werden.

    Ein ehemaliger Genosse, der nach dem Hartz-4-Verrat ausgetreten ist.

    Chris

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