Wildenburg-Tag der GHS Mudau

Mudau. (lm) Nicht nur die Eltern, auch die Schulen haben es im Zeitalter der Digitalen Revolution schwer gegen Bildschirme, Spiele mit Tastaturen oder elektrische Spielgeräte mediengebannte Kinder und Jugendliche zu ausreichend Bewegung oder Aufenthalt in der Natur zu begeistern. Dabei ist das unmittelbare und ganzheitliche Erleben für die Persönlichkeitsbildung unverzichtbarer Bestandteil einer gesunden Entwicklung.

Das ist für jedes Elternhaus zu einer besonderen Herausforderung geworden, denn das Leben zwischen den Welten, zwischen Realität und Virtualität muss gelernt werden. Wie „Gute Erziehung für die Kinder der modernen Medienzeit zwischen Steckdosen, virtuellen Bildern und lebendiger Natur“ möglich sein kann, das erläuterte Irene Greiner (Pädagogische Psychologin und Leiterin Elternschulen FPA) in einem Elternvortrag in der Aula der Grund- und Hauptschule Mudau. Eine Möglichkeit ist das sog. „BildungsTheater“, das für alle Klassen der GHS Mudau am 20. und 21. Juni sowie von 8. Bis 10. Juli auf der Wildenburg durchgeführt werden soll.




Der Vortrag greift die Intention des Projekts auf und stellt die Frage nach einer neuen Guten Erziehung, die die Kinder mit Lebenskompetenzen ausstattet und in Balance bringt, um sich in der modernen und vielschichtigen Welt zurechtzufinden. Möglich wurde das Projekt mit Schwerpunkt auf Kooperation zwischen Elternhaus und Schule durch die harmonische Kooperation des KulturHaus Neckargerach, der Stadt Amorbach, dem Fürstenhaus zu Leiningen, den Gemeinden Mudau, Kirchzell, Weilbach und der Joachim und Susanne Schulz Stiftung.

Und bereits die Auftaktveranstaltung dieses Pädagogischen Projekts mittels Theaterworkshop war ein voller Erfolg. Die Schüler freuen sich schon, wenn es im Juni dann heißt: „Raus aus dem Klassenzimmer, rein in die Natur“. Man trifft sich wieder auf der Wildenburg mit der Referentin Ilse Greiner sowie Theater- und Multimediapädagogin Sonja Hilsenbek als Trainerin. Bei dem erlebnispädagogischen Theaterausflug können die Schulklassen das alte Gemäuer jeweils von 10 bis 16 Uhr ganz neu erleben. Denn die Burgruine kann sich kreativ und künstlerisch zur Theaterkulisse verwandeln. Ganz nach den Stücken, die die Schüler selbst entwickeln sollen. Dabei ist von Märchen über Krimi, Science Fiction oder Love-Story alles ist möglich. Man darf gespannt sein, was sich die einzelnen Klassen so einfallen lassen, einüben und abschließend ihres Wildenburg-Tages den Eltern, Lehrern und Interessierten vor Ort „kredenzen“. 

Unsere News jetzt auch einmal täglich per Mail

© www.NOKZEIT.de



Artikel empfehlen: