Goldschmitt AG zivilisiert Wüstenkrabbler

Expeditionsfahrzeug mit Zusatzluftfederung optimiert

Wuestenfahrzeug

(Foto: gpm)

Walldürn. (gpm) Was für die Wüste taugt, eignet sich nicht unbedingt für die „zivilen“ Straßen in Mitteleuropa. Die Erfahrung machte der Besitzer eines Iveco-Lkw, der sein ehemaliges Feuerwehrauto in ein Begleitfahrzeug für Wüstenrallyes umbaute. Betrübt musste er dann aber feststellen, dass man mit dem allradgetriebenen Brummi zwar locker über Stock und Stein klettern  konnte, dass das Fahrverhalten auf normalen Straßen aber doch sehr zu wünschen übrig ließ. In den Kurven zeigte  das Wüstenmobil eine extrem starke Wankneigung, und bei voller Beladung hing die Heckpartie kräftig nach hinten durch.




Abhilfe von diesen unbefriedigenden Zuständen konnten die Fahrwerksspezialisten des Goldschmitt Technik-Centers in Walldürn schaffen. Das Team um Geschäftsführer Christian Ertl verpasste dem Ex-Feuerwehrauto eine Zusatzluftfederung mit zwei kräftigen 10-Zoll-Luftbälgen. Sie ermöglichen, dass der Fahrer die Chassis-Parameter ganz nach Wunsch verändern und den jeweiligen Straßen- oder Geländeverhältnissen anpassen kann. Die maximale Hinterachslast des angejahrten Iveco liegt bei fünf Tonnen. Auch wenn die Grenzlast oft erreicht wird, bedeutet das kein Problem, weil die Goldschmitt-Luftbälge nun die Original-Blattfedern entlasten.

In den Goldschmitt Technik-Centern in Walldürn und Polch werden nicht nur serienmäßige Reisemobile optimiert, hier ist man auch auf individuelle Sonderlösungen eingestellt – etwa um einen grobschlächtigen Wüstenkrabbler in ein straßentaugliches Reisemobil zu verwandeln.

Infos im Internet:

www.goldschmitt.de

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