Schwerer Unfall nach Lkw-Brand

Autobahn für mehrere Stunden gesperrt, Sachschaden etwa 300.000 Euro 

A 6. Ein brennender Lkw sorgte am Mittwochmorgen für ein Verkehrschaos auf der A 6. Ein mit Stahlteilen beladener Sattelzug war gegen 7:15 Uhr zwischen den Anschluss- stellen Sinsheim-Steinsfurt und Bad Rappenau in Brand geraten. Hierdurch hatte sich ein Rückstau in Richtung Heilbronn gebildet. Brandursächlich dürfte ein Defekt am Turbolader gewesen sein.

Ein 55-jähriger Tanklastzug-Fahrer aus Ansberg erkannte das Stauende zu spät und versuchte den Zusammenstoß mit einem vor ihm abbremsenden Lastwagen durch ein Ausweichmanöver zu verhindern. Hierdurch kollidierte er mit einem auf dem lin- ken Fahrstreifen fahrenden Peugeot. Auch mit dem abbremsenden Lkw kam es zu einer Kollision, in deren Folge sich der mit Heizöl beladene Tankzug drehte und alle drei Fahrbahnen blockierte. Durch den Zusammenstoß zog sich der 55-Jährige leichte Schnittverletzungen zu. Die Freiwillige Feuerwehr konnte der brennende Lkw rasch löschen. Der ebenfalls 55-jährige Fahrer des Stahltransporters konnte sich unverletzt aus seinem Fahrzeug ret- ten.




Die Autobahn musste für die Dauer der Lösch- und Bergungsarbeiten in Fahrtrichtung Heilbronn komplett gesperrt werden. Der Verkehr wurde an den Anschlussstellen Sinsheim-Steinsfurt und Sinsheim-Süd ausgeleitet. Es bildete sich ein Rückstau von etwa 7 km Länge.

Die Fahrbahn musste von einer Spezialfirma gereinigt werden, da größere Mengen Treibstoff ausgelaufen waren. Ersten Schätzungen zufolge beläuft sich der entstandene Sachschaden auf etwa 300.000 Euro.

Seit etwa 12 Uhr ist die Fahrbahn in Richtung Heilbronn wieder für den Verkehr freigegeben. Derzeit verringert sich der Stau langsam, es bestehen aber immer noch etwa 3 km Rückstau. 

Unsere News jetzt auch einmal täglich per Mail

© www.NOKZEIT.de


Artikel empfehlen: