Wolfgang Buck – Liedermacher aus Franken

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Kommt nach Osterburken – Wolfgang Buck. (Foto: Agentur)

Osterburken. (pm) Bevor es in die Sommerpause der Kulturkommode geht, gibt es ein lang ersehntes Wiedersehen mit einem guten alten Bekannten. Wolfgang Buck, der sympathische fränkische Liedermacher, macht wieder einmal Station in Osterburken. Am Samstag, den 15. Juni 2013, ist er in der Alten Schule zu Gast, im Gepäck viele neue Lieder und Geschichten.

Was hat ein Schweinebraten mit dem Yin und Yang zu tun? Warum hat Hänsel gegen das Mastprogramm der fränkischen Hexe keine Chance? Wofür soll Multi-Tasking gut sein und warum besteht Musik nicht nur aus Noten sondern auch aus Pausen? Fragen über Fragen. Sie werden auch im neuen Soloprogramm „Genau underm Himml“ des Bamberger Songschreibers nicht so recht beantwortet, denn: Wer weiß, was wahr ist …




Bereits zweimal hinterließ Wolfgang Buck ein begeistertes Publikum in Osterburken. Kein Wunder – Alltagsbetrachtungen, die so bissig und doch so liebevoll zugleich sind, findet man selten. Kaum ein anderer deutscher Liedermacher schaut den Menschen seiner Umgebung so schonungslos aufs Maul und versteht sich auf Wechselbäder zwischen „Lachn und Greina“. In seinen Songs voller Galgenhumor und in seinen liebevoll-bösen Balladen begegnen einem die unterschiedlichsten Typen. Er ist ein genauer Beobachter der alltäglichen Skurrilitäten im fränkischen Dschungel.

Den Charme seiner Musik macht die fränkisch-anarchische Kauzigkeit aus, mit der Wolfgang Buck sie vorträgt. Paradoxerweise wird sie gerade deshalb über alle Mundart-Grenzen hinweg nicht nur verstanden, sondern geliebt. Dabei lassen Bucks einnehmende Texte fast vergessen, dass er auch exzellent Gitarre spielt. Egal ob Folk-Pickings, Blues, Rock oder Reggae, fetzig, nachdenklich oder poetisch – praktisch alle Stimmungen, die seinem Instrument zu entlocken sind, lassen sich von der „Ein-Mann-Band“ hören.

Wolfgang Buck hat etwas mitzuteilen, denn er redet nicht bloß von Gefühlen. Er kennt sie und findet im Song zur adäquaten Sprache. Nicht umsonst meinen die Nürnberger Nachrichten: “Seine kernigen und kenntnisreichen Dialektsongs sind das Beste, was es derzeit in der fränkischen Szene zu hören gibt.“ Das meint auch das Bayrische Fernsehen, welches erst kürzlich seine Lieder in einen Franken-Krimi eingebaut hatte oder die Fachjury der renommierten deutschen „Liederbestenliste“, die einen seiner aktuellen Songs seit Wochen auf Platz 1 führt.

Beginn der Veranstaltung ist um 20 Uhr. Karten sind an der Abendkasse erhältlich. Nähere Informationen gibt es im Internet unter www.kulturkommode.de

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