Land fördert Inklusionsprojekte

Anträge bis zum 15. Oktober stellen

Mosbach. Die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Baden-Württemberg ist ein wichtiges Anliegen für die Landesregierung. Daher wurden im Landeshaushalt für Maßnahmen zur Umsetzung der Inklusion Mittel bereitgestellt. Das aufgelegte Förderprojekt „Impulse – Inklusion 2013“ fördert grundsätzlich alle Projekte mit Modellcharakter, die in innovativer Weise das Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderung zum Ziel haben – egal in welchem Lebensbereich sie angesiedelt sind.

Menschen mit Behinderung sollen selbstbestimmt und gleichberechtigt alle Kultur-, Sport-, Freizeit- und Tourismusangebote nutzen, am Vereinsleben sowie am kirchlichen und politischen Leben teilnehmen können. Als Förderschwerpunkt sollen in 2013 Projekte mit besonderem Sozialraumbezug bevorzugt gefördert werden.


Die Orientierung am Sozialraum, d.h. im Quartier, in der Gemeinde ist der Schlüssel für die Schaffung eines inklusiven Zusammenlebens. Gefördert werden grundsätzlich innovative Projekte, entweder in Form neuer Initiativen oder als neue Vorhaben oder Module, die bereits bestehende Projekte maßgeblich erweitern. Die Projekte dürfen bis zur Förderentscheidung noch nicht begonnen haben.

Für die Projektbetreuung zuständig ist der Kommunalverband für Jugend und Soziales (KVJS), bei dem bis zum Bewerbungsschluss am 15.10.2013 Anträge eingereicht werden können. Diese sind schriftlich inklusive kurzer Projektbeschreibung, Finanzierungsplan und Darstellung zur Modellhaftigkeit einzureichen beim KVJS, Projektförderung Impulse Inklusion, Monika Geiger, Lindenspürstraße 39 in 70176 Stuttgart. Wer Fragen zum Förderprojekt hat, kann sich unter Tel.-Nr. 0711 6375-396 an den KVJS wenden. Infos gibt es auch unter www.sm.baden-wuerttemberg.de.

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