Wertheim trauert um Wilfried Jankowski

Engagierter Freund der Städtepartnerschaften

Wertheim. (pm) Auch in Wertheim hat die Nachricht vom Tod Wilfried Jankowskis Trauer ausgelöst. Er ist im Alter von 70 Jahren in Eubigheim gestorben. Von 1974 bis 1989 war Wilfried Jankowski bei der Stadtverwaltung Wertheim tätig. Sein Schwerpunkt war die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Besonders engagiert hat er sich für den Aufbau und die Pflege der Städtepartnerschaften.

Wilfried Jankowski stammte aus Büdenstedt im Landkreis Helmstedt. Nach Schule und Verwaltungslehre schlug er die journalistische Laufbahn ein und absolvierte ein Volontariat bei einer Lokalzeitung. Anschließend arbeitete er für den „Fränkischen Tag“ in Bamberg und  war für die Pressearbeit beim Landratsamt Iserlohn zuständig. 1974 kam er nach Wertheim, um im Rathaus die unter Bürgermeister Karl Josef Scheuermann neu geschaffene Abteilung für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Kultur und Partnerschaften zu übernehmen.

Als journalistischem Profi gelang es ihm rasch, die Öffentlichkeitsarbeit der Stadtverwaltung zu professionalisieren und gute Kontakte zu Presse und Medien aufzubauen. Er verantwortete städtische Publikationen und wirkte bei der Erstellung von Wertheim-Bildbänden und -kalendern mit. Auch die Organisation städtischer Veranstaltungen fiel in sein Ressort und er wirkte am Aufbau des privaten Rundfunks in der Region mit.




Sein besonderes Engagement galt den Städtepartnerschaften. Den intensiven Austausch mit Salon de Provence in Frankreich begleitete er mit vielen Kontakten und Aktivitäten. Am Aufbau der 1981 offiziell begründeten Verbindung zu Huntingdon und Godmanchester in Großbritannien hatte er wesentlichen Anteil. Eine besonders enge Bindung entwickelte er zum Tender „Main“ für den die Stadt Wertheim 1963 die Patenschaft übernommen hatte. Er war auch Mitbegründer des Ex-Tender-Main-Clubs, der jährliche Treffen in Wertheim organisierte.

Im Juli 1989 endete seine Tätigkeit bei der Stadt Wertheim. Er verlagerte seinen Lebensmittelpunkt nach Eubigheim und blieb seinem Beruf als freier Journalist verbunden. Vor allem durch seine Arbeit für den Fechtolympiastützpunkt Tauberbischofsheim war er in der Region weiterhin präsent.

Die Mitarbeiter im Rathaus, die ihn in seiner aktiven Zeit in Wertheim erlebt haben, erinnern sich an ihn als liebenswerten Kollegen, der seine Aufgaben ideenreich und kreativ angegangen ist. Sein engagierter Einsatz für die Partnerschaften zeichnete ihn besonders aus. Auch dafür wird man ihn bei der Stadtverwaltung in guter und dankbarer Erinnerung behalten.

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