Sparkasse startet neues Börsen-Spiel

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(Foto: pm)

Am 1. Oktober 2013 fällt der Startschuss für die 31. Spielrunde des Planspiels Börse. Für europaweit über 150.000 Schüler und Studenten gilt es wieder in zehn Wochen das virtuelle Kapital durch den gezielten Kauf und Verkauf von Wertpapieren zu steigern. Auf diese Weise vermittelt die Sparkasse Neckartal-Odenwald seit 30 Jahren Jugendlichen und jungen Erwachsenen auf spielerische Art und Weise, wie die Wirtschaft und vor allem das Wirtschaften funktioniert.

Trotz europäischer Schuldenkrise konnten die Gewinnerteams im vergangenen Jahr in ihren Spieldepots beeindruckende Wertsteigerungen von über 30 Prozent erzielen – dabei setzten sie vor allem auf die Automobil- und Handyhersteller. Doch nicht nur der Gewinn zählt. Die Sparkasse möchte den Jugendlichen ein tieferes Bewusstsein für nachhaltiges Wirtschaften und Geldanlagen vermitteln. In diesem Jahr dreht sich alles um das Thema „Mobilität“.




Wegen seiner Praxisnähe wird das Planspiel Börse von vielen Lehrern und Schulen gern und häufig im Unterricht eingesetzt. Auch Hochschullehrer nutzen zunehmend das Planspiel Börse als Bestandteil der Seminare und vergeben Credit Points für die erfolgreiche Teilnahme von Studenten.

In diesem Jahr bietet das neue virtuelle „Lehrerzimmer“ allen teilnehmenden Lehrkräften gebündelte Informationen zur Spielabwicklung und Unterrichtsgestaltung (unter www.planspiel-boerse.de/lehrer). Auch in 2013 Jahr zahlt sich der Erfolg mit lukrativen Geld- bzw. Reisepreisen aus.

Die Teilnahme am Planspiel Börse ist kostenlos. Start ist der 1. Oktober. Eine Anmeldung ist bis zur Spielmitte am 6. November möglich. Interessierte Schulen, Lehrer, Schüler und Studierende erhalten weitere ausführliche Informationen unter „www.spk-ntow.de“.  

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1 Kommentar

  1. Anstatt den Kindern das Zocken beizubringen, sollten die „Experten“ der Sparkasse erst einmal selbst mit dem Denken anfangen:

    “Der Sparer erzeugt mehr Ware, als er selbst kauft, und der Überschuß wird von den Unternehmern mit dem Geld der Sparkassen gekauft und zu neuen Realkapitalien verarbeitet. Aber die Sparer geben das Geld nicht her ohne Zins, und die Unternehmer können keinen Zins bezahlen, wenn das, was sie bauen, nicht wenigstens den gleichen Zins einbringt, den die Sparer fordern. Wird aber eine Zeitlang an der Vermehrung der Häuser, Werkstätten, Schiffe usw. gearbeitet, so fällt naturgemäß der Zins dieser Dinge. Dann können die Unternehmer den von den Sparern geforderten Zins nicht zahlen. Das Geld bleibt in den Sparkassen liegen, und da gerade mit diesem Geld die Warenüberschüsse der Sparer gekauft werden, so fehlt für diese jetzt der Absatz, und die Preise gehen zurück. Die Krise ist da.”

    (aus “Die Natürliche Wirtschaftsordnung durch Freiland und Freigeld”, 1916)

    20 Jahre später bezeichnete der “Jahrhundertökonom” J. M. Keynes in seiner “Allgemeinen Theorie (der Beschäftigung der Politik)” dieses Phänomen, das sich zwangsläufig aus der Verwendung von hortbarem Geld mit Wertaufbewahrungs(un)funktion (Zinsgeld) ergibt, als “Liquiditätsfalle” – und beschrieb zwei Mittel, um sie hinauszuzögern: Erhöhung der Staatsverschuldung mit Ausgabe des Geldes für Projekte, die den Zinsfuß nicht senken (Löcher graben und wieder zuschaufeln, Kriegsrüstung, etc.), und Geldmengenausweitung.

    Um aus der Liquiditätsfalle herauszukommen, muss eine umfassende Sachkapitalzerstörung den Zinsfuß anheben. Diese früher sehr beliebte “Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln” konnte jedoch nur solange der “Vater aller Dinge” sein, wie es noch keine Atomwaffen gab!

    Was nun?

    Silvio Gesell: “Wer es vorzieht, seinen eigenen Kopf etwas anzustrengen, statt fremde Köpfe einzuschlagen, der studiere das Geldwesen” (und eben nicht die ganz hohe Kunst, etwas im Grunde so Einfaches wie das Geld NICHT zu verstehen):

    http://opium-des-volkes.blogspot.de/2013/01/geldtheorie.html

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