Mostwochen beginnen an der Kelter

Waldbrunn. Seit vielen Jahren engagiert sich der NABU Waldbrunn für den Erhalt der im Odenwald typischen Streuobstwiesen, indem er jeden Herbst Hochstamm-Obstbäume abgibt. Der Erhalt dieser Wiesen, die neben der Prägung des Landschaftsbildes auch Lebensraum für viele Insekten- und Vogelarten bieten, ist inzwischen nicht mehr nur das Anliegen der Naturschützer, sondern auch Gastwirte, Tourismusanbieter und vieler anderer auf dem Winterhauch geworden.

Und so stehen morgen, beim traditionellen Mostpressen des NABU WALDBRUNN Neben alten Apfelsorten wie “Landberger” und “Roter Boskop” und Birnensorten wie “Pastorenbirne” und die “Brettacher Birne” im Mittelpunkt des Interesses und des Verkostens, sondern vielmehr die Eröffnung einer einzigartigen Veranstaltungsreihe unter dem Titel Waldbrunner Mostwochen.




Hierzu werden auch Landes- bzw. Bundespolitiker aller Parteien erwartet, auch Landrat Dr. Brötel bringt seine Wertschätzung für die Verknüpfung von Ökologie und Ökonomie zum Ausdruck. Eine Verknüpfung, die in den dann folgenden zwei Wochen rund um den Katzenbuckel nach Apfel und Most schmecken und riechen.

Zur Eröffnung am Samstag, den 28.09. in der Wagenschwender Straße in Mülben sind alle herzlich eingeladen. Gerne dürfen ab 14 Uhr wieder eigene Äpfel zu Süßmost verarbeitet werden. Eine historische Mostpresse steht bereit. Außerdem darf beliebig viel frischer Saft verkostet werden. Verschiedene Apfelkuchen stehen ebenfalls zur Verkostung bereit. Angeboten werden die Produkte kostenlos. Der NABU bitte lediglich um eine Spende, die vollständig in den Landschaftserhalt fließt.

Das Mostwochenprogramm unter www.mostwochen.de

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