Landratsamt ehrt langjährige Mitarbeiter

Landratsamt ehrt Mitarbeiter(Foto: LRA)

Mosbach. (lra) Die Liste war lang diesmal bei der turnusgemäßen Ehrung langjähriger Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Landratsamt; 14 Bedienstete warteten, teilweise mit ihren Vorgesetzten, im Sitzungssaal des neuen Hauptgebäudes. Landrat Dr. Achim Brötel begrüßte sie samt „418 Jahren geballter Erfahrung“. Denn auf diese gewaltige Zahl summieren sich die Dienstjahre der Jubilare samt der einzigen Mitarbeiterin, die in den Ruhestand verabschiedet wurde. Mit Kirsten Rastert begann der Landrat dann auch die persönlichen Ehrungen, nachdem er ganz pauschal seinen Dank ausgesprochen für die langjährige Betriebstreue und die dabei geleistete Arbeit: „Unser guter Ruf ist Ihr Verdienst.“

Kirsten Rastert aus Obrigheim hat über 33 Jahre im Sozialamt des Landkreises für diesen guten Ruf gearbeitet. Nach 15 Jahren in der sogenannten „freien“ Wirtschaft trat die kaufmännische Angestellte 1980 ihren Dienst beim Landratsamt an und wurde über die Jahre zu einer echten Institution in einem Amt, in dem, so der Landrat, hinter den Zahlen immer auch Schicksale stehen und das ganz besondere Anforderungen an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stellt. Anforderungen, die Kirsten Rastert voll und ganz erfüllt hat. Ebenfalls im sozialen Bereich, allerdings bei der Wohngeldstelle, arbeitet Irene Bauer aus Neunkirchen. Seit 40 Jahren ist sie, die schon ihre Ausbildung beim Landratsamt absolviert hat, im Dienst und war einige Jahre auch beim  Schul- und Kulturamt und beim Katastrophenschutz.

Siegfried Heege aus Neckarelz dagegen war und ist technisch orientiert: nach dem Studium des Vermessungswesens trat er 1979 seinen Dienst beim damaligen Flurbereinigungsamt Buchen, Dienststelle Mosbach an. Seit 1985 arbeitet er in Buchen und hat sowohl den Wandel der „alten“ Flurbereinigung als auch „das ganze Spektrum“ moderner Flurneuordnungsverfahren federführend begleitet und gestaltet. Ebenfalls ihr 40jähriges Dienstjubiläum beging Sonja Lenz aus Billigheim. Hier knüpfte der Landrat wieder an den besonderen Stellenwert im sozialen Bereich an, denn auch Sonja Lenz ist dort seit 1973 auf verschiedenen Stellen beschäftigt. Im Sachgebiet „Geschlossene Hilfen“ ist sie eine der erfahrensten und zuverlässigsten Kräfte. Michael Mackert, ebenfalls aus Billigheim, hat 1973 die Ausbildung im damaligen Landratsamt begonnen. Ausgleichsamt, Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung, Kreisjugendamt, zentrale Dienste, Lohnbuchhaltung und seit 16 Jahren Feuerwehrwesen/Katastrophenschutz waren bzw. sind seine „Welten“.




Der Schwerpunkt Achim Dörrs aus Walldürn hingegen lag über viele Jahre auf dem Tourismus. Der gelernte Reiseverkehrskaufmann und Touristfachwirt arbeitete zehn Jahre lang im Kultur- und Verkehrsamt der Stadt Walldürn, bevor er 2000 zum Landratsamt wechselte und ab 2004 als Geschäftsführer der Touristikgemeinschaft Odenwald (TGO) viele Projekte und Entwicklungen anstieß. Im Februar hat er in der LEADER-Geschäftsstelle einen neuen Arbeitsbereich gefunden. Ihr 25jähriges Dienstjubiläum feierte auch Anja Farrenkopf aus Buchen, die ab 1988 beim damaligen Straßenbauamt Heidelberg, Außenstelle Buchen, eine Ausbildung zur Bürogehilfin absolvierte und seither dem Fachdienst Straßen treu geblieben ist.

Den gleichen Bezug hat Heiko Keller aus Hemsbach, nur ist er kein Sachbearbeiter, sondern arbeitet als gelernter Kfz-Mechaniker seit 1989 als Straßenwärter bei der Straßenmeisterei Osterburken. Darüber hinaus ist er Sicherheitsbeauftragter für die Einsatzbereiche seiner Straßenmeisterei und vertritt seit 20 Jahren seine Kollegen im Personalrat, was der Landrat besonders lobend hervorhob. Ebenfalls als Straßenwärter arbeitet Jan Müller aus Schneeberg, der vor 25 Jahren seine Ausbildung schon in Buchen begonnen hat und bei der Straßenmeisterei Buchen dafür sorgt, dass insbesondere der Winterdienst „regelmäßig Maßstäbe setzt“, wie der Landrat anmerkte. Konrad Rhein aus Limbach ist eigentlich gelernter Vermessungstechniker, arbeitet aber seit 2010 beim Fachdienst Landwirtschaft in Buchen und kehrt diesbezüglich zu seinen Wurzeln zurück – hat er doch in jungen Jahren die Landwirtschaftliche Berufsfachschule besucht. 

Energieanlagenelektroniker und Diplom-Ingenieur Energietechnik hat Jürgen Sattler aus Grasellenbach „gelernt“, bevor er seinen Dienst 1997 beim Gewerbeaufsichtsamt Karlsruhe antrat und 2005 im Rahmen des Verwaltungsstrukturreformgesetzes zum Landratsamt wechselte. Dort ist er als Sachbearbeiter im Arbeitsschutz tätig.  Das Baurechtsamt und das Straßenverkehrsamt waren die Arbeitsbereiche von Dirk Schäfer aus Aglasterhausen, der schon seit der Ausbildung beim Landratsamt beschäftigt ist und aktuell beim Fachdienst ÖPNV und Schülerbeförderung arbeitet – gerade zu Schuljahresbeginn ein immer wieder „spannendes“ Aufgabengebiet.

Elmar Schmitt aus Altheim hat eine Kfz-Mechanikerlehre absolviert und auch in diesem Beruf gearbeitet, bevor er 1989 seinen Dienst als Straßenwärter bei der Straßenmeisterei Buchen angetreten hat. In der dortigen Zentralwerkstatt hat er seine Meisterprüfung abgelegt und dort kümmert er sich noch heute um die vielen Fahrzeuge. Als gelernter Vermessungstechniker arbeitete Normen Schmitt aus Waldbrunn bei verschiedenen Vermessungsämtern, bevor er 2005 zum Neckar-Odenwald-Kreis versetzt wurde. Drei Jahre wurde er zum Baurecht versetzt, jetzt ist wer wieder beim Fachdienst Vermessung beschäftigt.

Für den Personalrat und alle Kolleginnen und Kollegen schloss sich Wilfried Weisbrod den guten Wünschen des Landrats an.

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