Mudauer ärgern sich über Raser

Mudau. (lm) Dem Ortschaftsrat und der Gemeindeverwaltung galt ein Dank aus den Reihen der Bürgerschaft für das Aufstellen von Ruhebänken im Ort, anlässlich der jüngsten Sitzung des Ortschaftsrates unter der Leitung von Ortsvorsteher Klaus Erich Schork. Gleichfalls könne man sich vorstellen, dass noch weitere Sitzgelegenheiten verteilt werden und die Nachtbeleuchtung neu gestaltet wird. Im Rahmen der Bürgerfragestunde wurde zudem angeregt, dass die Straßenlampe an der Kreuzung Neuhofstraße-Schloßauer Straße die ganze Nacht brennt. Der Ortsvorsteher wird dies überprüfen lassen.

Im Rahmen der Bauanträge wurde mitgeteilt, dass die Genehmigung für den neuen Pavillon am Stadtgarten die nächsten Tage erteilt werde und damit die Aufstellung erfolgen kann. Einstimmige Zustimmung fanden die Anträge für den Neubau eines Einfamilienhauses mit Doppelgarage und für die Erstellung eines Carports. Aufgrund von Nachbarschaftseinwänden soll eine widerrechtlich aufgestellte Werbetafel am EDEKA-Parkplatz wieder abgebaut und der Bauantrag abgelehnt werden. Bez

üglich der Abnahme der Bauarbeiten am Ausbau der Langenelzer Straße informierte der Ortsvorsteher über eine Mängelliste, die noch fehlende Beschilderung und die baldige Inbetriebnahme der Schranke. Im Bereich der Einmündung sei hier eine „rechts-vor-links-Regelung“ gewollt. Ob man den Abschluss der gesamten Maßnahme mit einem kleinen Fest feiern wird, soll mit den Anwohnern noch besprochen werden.




Als großes Ärgernis für die Bürgerschaft von Mudau herrscht nach wie vor über die viel zu lauten Motorräder und die meist zu schnell fahrenden PKW und LKW an den Ortseingängen, sowie im Ort selbst. Geht es nach dem Willen des Ortschaftsrates, soll eine Nachtfahrbegrenzung für alle Fahrzeuge in der Zeit von 22 bis 6 Uhr von 30 km/h im Ort für die Durchgangsstraßen eingeführt werden. An den Ortseingängen sollen zudem automatische Geschwindigkeitsanzeigen aufgehängt werden und mit der Gemeindeverwaltung werde noch die Installation von Blitzsäulen an den Ortseingängen abgeklärt.

„Der Ortschaftsrat begrüßt, dass das Gelände um die Odenwaldhalle mit Odenwaldstadion überplant wird“, betonte Klaus Erich Schork weiter. Hierbei wünscht man sich, dass die Vereine mit eingebunden werden. Ob die markante Trauerweide am Kinderspielplatz gefällt wird oder ob ein Rückschnitt ausreicht, soll noch geprüft werden. Grund hierfür ist die verhinderte Sonneneinstrahlung für die Photovoltaikanlage auf dem Dach des Sportheimes des TSV. Im Sportgelände selbst sollen die beiden oberen Eichen gefällt und die übrigen zwei Bäume zurückgeschnitten werden. Bemängelt wurde zudem die Pflege und Sauberkeit rund um die Odenwaldhalle mit Stadion.

Weiter wurde darüber informiert, dass in der „Allmend“ diverse Steine ohne vorherige Genehmigung auf einem Gemeindegrundstück einbetoniert wurden. Diese sollen wieder entfernt werden, da diese auch eine erhebliche Straßengefährdung darstellen würden. Angeregt wurde auch ein Termin für einen Arbeitseinsatz des Ortschaftsrates zum Abdampfen des Gänse- und Ortsbrunnens und die Installation eines Gartenzauns als Schutz für die Kinder am Pavillon im Stadtgarten.

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1 Kommentar

  1. Nun, die Grünen hatten verbesserten Lärmschutz im Wahlprogramm samt Erleichterung für Gemeinden Tempo 30 einzuführen. Wer aber CDU wählt braucht sich nicht wundern wenn sich in solchen Bereichen nichts tut. Ätsch!

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