Alt-Bürgermeister Wilhelm Schwender feiert 60.

Wilhelm Schwender

(Foto: Liane Merkle) 

Mudau. (lm) Er hat sich inzwischen an seinen „Unruhestand“ gewöhnt und kann diesen auch zusammen mit seiner Familie bewusst genießen. Die Rede ist vom ehemaligen und langjährigen Mudauer Bürgermeister Wilhelm Schwender, der am heutigen Montag seinen 60. Geburtstag feiert.

Ehemals als jüngster Bürgermeister im Neckar-Odenwald-Kreis gewählt, gestaltete er die Geschicke der Gemeinde drei Wahlperioden lang entscheidend mit und setzte Impulse, von denen Mudau mit seinen Ortschaften noch heute profitiert. Markant dabei die Tatsache, dass dies nicht überwiegend vom Amtssessel aus geschah, sondern vor Ort in Bürgernähe, die für den gebürtigen Pforzheimer ein Grundanliegen bedeutete.

Ausgestattet mit Ecken und Kanten aber in einer umgänglichen und praxisorientierten Art verstand es „de Willem“, wie er von vielen heimatverbunden gerne genannt wurde und wird, das Gemeinwohl vor Einzelinteressen zu stellen und dies mit Überzeugung in seiner ruhigen besonnen Art.

Im September 1970 begann er seine berufliche Laufbahn im öffentlichen Dienst als Regierungsinspektorenanwärter beim Landratsamt in seiner Heimatstadt Pforzheim. Danach lernte er die kommunale Verwaltung beim Bürgermeisteramt Bilfingen kennen und absolvierte 1974 die Staatsprüfung für den gehobenen Verwaltungsdienst in Kehl. Als Regierungs-Oberinspektor sammelte er Erfahrungen beim Regierungspräsidium Karlsruhe im Bereich Katastrophenschutz und Handwerksrecht, ehe er sich entschied, 1979 gegen drei Mitbewerber um das Amt des Bürgermeisters in Mudau zu kandidieren, das er mit großem Votum aus der Bevölkerung übertragen bekam. Auch bei seinen Wiederwahlen entpuppte sich Schwender als wahrer Stimmensammler und so ist für ihn und seine Familie Mudau seit 34 Jahren zu einer geliebten neuen Heimat geworden, die ihm noch immer sehr am Herzen liegt.




Zahlreiche Projekte wie Baugebietserschließungen, Straßenbau, Sanierungen, Ortskernsanierungen und natürlich die Umgehungsstraße als seine langjährige Amtsbegleitung, fielen in seine Ägide, ergänzt durch eine kontinuierliche Weiterentwicklung der Schulen, Kindergärten und öffentlichen Einrichtungen.

In seinem neuen Lebensabschnitt engagiert sich der Jubilar seit einigen Jahren als Vorsitzender der Bürgerstiftung Mudau und stellt sein Wissen und seine Fachkompetenz als Berater für die heimische evangelische Kirchengemeinde zur Verfügung. Um seine Fitness zu erhalten hat er sich der „Dienstagswandergruppe“ angeschlossen, die ihm so wichtig geworden ist wie seine Kegelgruppe, die sich regelmäßig auf der historischen Kegelbahn hinter der Apotheke trifft.

Kommunalpolitik und die Gesamtgemeinde Mudau haben noch immer eine besondere Priorität bei ihm, aber wie es seine Art ist, mischt er sich nicht ein. Bei seiner Frau Antonia und den drei Töchtern werden seine handwerklichen Fähigkeiten hoch eingeschätzt, die er sich während derer insgesamt 14 Umzüge, die er nach Schule, Studium und Berufsleben zu meistern hatte, aneignen musste. Große Freude bereitet ihm auch seine inzwischen siebenjährige Enkeltochter und die bereitwillige Teilnahme an den verschiedenen gemeindlichen und gesellschaftlichen Veranstaltungen, die er als Pensionär nun geruhsamer und unter anderem Blickwinkel besuchen kann.

Für die weitere Zukunft wünschen wir dem „Sechziger“ alles Gute und schließen uns den sicherlich zahlreichen Glückwünschen gerne an. 

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