Ohne Erweiterung droht Standortschließung

Stechert Gruppe: Schnelle Entscheidung für Millionen-Projekt in Höpfingen gefordert

Höpfingen. (pm) Die Stechert-Gruppe und ihr Unternehmen STW GmbH forcieren ihre intensiven Bemühungen um eine schnelle Erweiterung des Standortes Schlempertshof in der Neckar-Odenwald-Kreis- Gemeinde Höpfingen. Knapp vier Wochen nach der Ankündigung, mit einem Investitionsvolumen von über zwei Millionen Euro eine hoch moderne Fertigungsstätte zu errichten und zukünftig insgesamt etwa 50 Arbeitsplätze anzubieten, bittet der Unternehmensverbund mit Sitz in Wilhermsdorf bei Nürnberg die Gemeinde Höpfingen jetzt um eine zeitnahe Entscheidung für die rasche Realisierung des Projekts.

Die Geschäftsführer der Stechert Gruppe Franz Stegner und Matthias Schuh begründen ihren Anliegen so: „Die STW besitzt ein Auftragsvolumen im zweistelligen Millionenbereich.
Wir müssen dringend unsere Produktionskapazitäten erhöhen. Sonst können wir nicht pünktlich und zuverlässig liefern.“ Deshalb fordert die Stechert-Geschäftsleitung: „Wir brauchen von der Gemeinde Höpfingen bis Freitag, 01. November 2013 grünes Licht, ob ein Neubau auf dem kürzlich erworbenen früheren Störzer-Gelände möglich ist oder nicht.“ Von einem ins Gespräch gebrachten Grundstückstausch halten die Stechert- Chefs wenig: „Das ist zu aufwendig. Denn die neue Fläche müsste erst mühevoll aufgeschüttet werden.“

Für den Fall, dass die Gemeinde Höpfingen die geplante Erweiterung ablehnt, können die Stechert-Geschäftsführer Franz Stegner und Matthias Schuh unangenehme Konsequenzen nicht ausschließen: „Wir stehen selbst unter Zeitdruck und fühlen uns unseren Kunden verpflichtet. Wenn wir in Schlempertshof nicht bauen dürfen, zwingt uns die Gemeinde Höpfingen, den Standort mit gegenwärtig etwa 30 Arbeitsplätzen zu schließen und komplett nach Trautskirchen bei Nürnberg zu verlagern. Diesen Schritt würden wir sehr bedauern.“




Um den Höpfinger Bürgermeister Adalbert Hauck und seinen Gemeinderat von der Ernsthaftigkeit und Dringlichkeit der Millionen-Investitionen zu überzeugen, lud Stechert zu einem Informationsgespräch in die STW-Niederlassung Schlempertshof ein. Dabei stellten die Geschäftsführer Franz Stegner und Matthias Schuh die Unternehmensgruppe ausführlich vor und gaben auch Einblick in die rasante Entwicklung des stetig wachsenden Marktführers.

In der Niederlassung Schlempertshof plant und produziert die STW GmbH einzigartige, patentierte Podest-, Wand-, Boden-, Fassaden- und Tribünen-Systeme. Diese maßgefertigten Konstruktionen werden unter anderem in internationale Renommier-Projekte wie die Elbphilharmonie und das Theater im Hafen in Hamburg sowie die Philharmonie de Paris und den Konzertsaal von Radio France in der französischen Hauptstadt eingebaut.
Stechert gehört weltweit zu den führenden Herstellern von Tischen, Stühlen und Sitzen für Objekte, Büros, Sportstätten, Theater, Konzert- und Hörsälen. Unter anderem stehen Produkte des fränkischen Vorzeige-Unternehmens in neun von 18 Stadien der ersten Fußball-Bundesliga.

Beispielsweise sitzen die Zuschauer auf super-bequemen Stechert-Stühlen im Olympiastadion Berlin, in der BayArena Leverkusen, in der Grundig-Arena Nürnberg, in der SGL Arena Augsburg, in der Veltins-Arena auf Schalke und in der Imtech-Arena Hamburg. Außerdem rüstete der Marktführer Stechert bei der Fußball- Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika fünf von zehn WM-Stadien mit seinen begehrten Sitzen aus. Zusammen mit seinem brasilianischen Kooperationspartner ist Stechert ebenfalls bei der Fußball-WM in Brasilien im Jahr 2014 in fünf Stadien mit seinen Top-Produkten präsent.

Qualitativ hochwertige Stechert Stühle befinden sich ferner im Paul-Löbe-Haus des deutschen Bundestags, in der Frauenkirche Dresden, in der Humboldt-Universität zu Berlin sowie vielen Gemeinde-, Stadt- und Konzerthallen, Hotels, Restaurants, Hochschulen, Gymnasien, Krankenhäusern, Pflegeein- richtungen und Firmenzentralen.
Anfang des kommenden Jahres stattet die Stechert-Gruppe auch das neue Hörsaalzentrum der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen (RWTH) an der Classenstraße aus. Insgesamt werden neun Hörsäle mit etwa 3350 Hörsaalstühlen möbliert. Außerdem werden für Podeste circa 2700 Quadratmeter Technostep Unterkonstruktion sowie Bodenbeläge verlegt.

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