Vorbildliches Engagement in Kommunalpolitik

Renate Gassert in Ludwigburg geehrt

Wertheim. Insgesamt 33 haupt- und ehrenamtliche Kommunalpolitikerinnen wurden am Freitag im Rahmen der Veranstaltung „Vorbilder – Frauen in der Kommunalpolitik“ in Ludwigsburg geehrt. Zu den Preisträgerinnen zählt auch Renate Gassert aus Wertheim. Die Preisverleihung war eine Premiere. Die Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen hat sie im Jubiläumsjahr ihres 40-jährigen Bestehens initiiert, um das Engagement der in der Kommunalpolitik nach wie vor unterrepräsentierten Frauen zu würdigen. Die Preisträgerinnen hatte eine vierköpfige Jury nach vorher festgelegten Auswahlkriterien ausgewählt.

Innenminister Reinhold Gall als Schirmherr der Veranstaltung überreichte zusammen mit Claudia Stöckle, Rektorin der Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen, fünf Hauptpreise und einen Sonderpreis. In Vertretung von Oberbürgermeister Mikulicz nahm für die Stadt Wertheim Bürgermeister Wolfgang Stein an der Preisverleihung teil. Sie fand im voll besetzten Großen Saal des Kulturzentrums Ludwigsburg statt.




„Ich habe die Wettbewerbsidee kreiert, um engagierte Frauen stärker ins Licht der Öffentlichkeit zu rücken“, erklärt die Rektorin der Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen, Claudia Stöckle. Ausgewählt wurden Preisträgerinnen und die zu ehrenden Personen von einer vierköpfigen Jury, die sich aus dem Oberbürgermeister der Stadt Ludwigsburg, Werner Spec, der Chefredakteurin des Staatsanzeigers, Breda Nußbaum, dem Bürgermeister der Gemeinde Korb, Jochen Müller, und der Rektorin der Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen, Claudia Stöckle, zusammensetzt. Bei der Auswahl der ehrenamtlichen Preisträgerinnen stützte sich die Jury auf Vorschläge der Gemeinden und Städte des Regierungsbezirks Stuttgart. Der Bitte der Hochschule, Vorschläge einzureichen, waren insgesamt 72 Kommunen des Regierungsbezirks gefolgt, eingereicht wurden 113 Vorschläge.

Die Verdienste von Renate Gassert wurden in Wertheim bereits mehrfach gewürdigt. Anfang diesen Jahres erhielt sie das Bundesverdienstkreuz am Bande. 24 Jahre lang gehörte die Kommunalpolitikerin sie dem Gemeinderat an, davon 19 Jahre als ehrenamtliche OB-Stellvertreterin. Im Juli schied sie auf eigenen Wunsch aus dem Gremium aus. Sie ist weiterhin Mitglied im Kreistag (seit 1994) und Vorsitzende des Stadtteilbeirats Wartberg (seit 2001).

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