1.000. Falter-Baum steht in Waldbrunn

Baumaktion KBT

Unterstützt von Bauhofleiter Karl Kessler und Bauhofmitarbeitern Marco Stephan pflanzen Bürgermeister Markus Haas und Michaela Falter  den Apfelbaum im Geobiologischen Übungsgarten. (Foto: M. Hofherr)

Waldbrunn. (mh) Bürgermeister Markus Haas pflanzte als Baumpate im Rahmen der Waldbrunner Mostwochen den gespendeten Baum. Michaela Falter von der Firma Fruchtsaft Falter aus Heddesbach besuchte dieser Tage Waldbrunn um bei der Obstbaum-Aktion im Rahmen der Mostwochen vor Ort zu sein. Im Gepäck hatte sie 100 Apfel- und Birnbäume, mit denen das Unternehmen das Engagement rund um die Waldbrunner Mostwochen würdigt. Zufälligerweise feiert die Aktion in diesem Jahr Jubiläum, sodass sich die Winterhauchgemeinde auf den 1.000 Falter-Baum freuen durfte.

Traditionell spendet das Familienunternehmen Falter jährlich 100 Hochstammbäume alter Apfel- und Birnensorte um dadurch zum Erhalt der typischen, artenreichen Odenwälder Streuobstwiesen beizutragen. Außerdem wolle man dadurch ein Signal für nachhaltiges Wirtschaften setzen, betonte Firmenvertreterin Michaela Falter im Rahmen der Übergabe der Bäume.

Die Firma Fruchtsaft Falter lebe von der Regionalität, keltere man doch bereits in der dritten Generation naturbelassenen Apfelsaft von Streuobstwiesen in der Region. Daher freue man sich in Heddesbach über jeden Baum der im Odenwald gedeiht, das Landschaftsbild erhält und genügend Obst für die Produktion liefere, hob Michaela Falter den Gedanken hinter der Aktion hervor.

Das Odenwälder Traditionsgetränk Most und der Erhalt der typischen Kulturlandschaft liegt auch der Veranstaltergemeinschaft der Waldbrunner Mostwochen am Herzen. So konnte man in diesem Jahr bereits die vierte Auflage dieser Veranstaltungsreihe feiern, die in einzigartiger Weise Ökologie und Ökonomie verbinde. Die Würdigung der Aktion durch den Zuschlag der Firma Falter sei daher Ansporn für die nächsten Jahre, hoben Bürgermeister Markus Haas und Marina Hofherr von der Tourismus-Info Waldbrunn hervor.



Um den Baumsetzlingen die besten Startmöglichkeiten auf Waldbrunner Gemarkung zu geben, finden während der Mostwochen regelmäßig Baumpflanz- und Pflegekurse statt. Auch in diesem Jahr hatte der Waldbrunner Baumexperte Thomas Mayerhöfer eine große Teilnehmerschar um sich versammelt, als er Kniffe und altes Wissen rund ums Baumpflanzen vermittelte. So wurden nun die Sorten  Roter Boskopp, Gravensteiner,  Kaiser Wilhelm, Ananasrenette, Goldparmäne und Gewürzluiken an Waldbrunner Bürger verteilt. Auch der NABU Waldbrunn vermittelt seit Jahren Hochstammbäume und freute sich über die Ergänzung durch die Firma Falter.

Waldbrunns Bürgermeister Markus Haas ließ es sich nicht nehmen den Jubiläumsbaum als Pate eigenhändig zu. Im Geobiologischen Lehr- und Übungsgarten an der Katzenbuckel-Therme hatte man einen würdigen Platz ausgemacht, um den Hochstamm-Apfelbaum der Sorte „Jakob Lebel“ zu setzen. Mit saftiger, leicht säuerlich, wohlschmeckender Frucht ist diese Sorte für die hiesigen Höhenlagen gut geeignet.

Gemeindeoberhaupt Haas bedankte sich nach getaner Arbeit bei Michaela Falter für die großzügige Unterstützung, die Waldbrunn und die Streuobstwiesen rund um den Katzenbuckel reicher mache. Das Pflanzen eines Apfelbaums sei ein Generationenprojekt, hob Haas hervor. Da sich noch viele Menschen in den nächsten Jahrzehnten an dem Baum und seinen Früchten erfreuen. Abschließend lud Bürgermeister Markus Haas alle Besucher der Katzenbuckel-Therme dazu ein, künftig Äpfel des Baumes zu genießen.

Anschließend stießen die Teilnehmer mit Most, dem sogenannten „Bauernbenzin“, an und wünschten allen Bäumen gutes Gedeihen.

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