1. Bürgermeister-Check Buchen – Warum Sie?

Buergermeister Check Buchen

Roland Burger (oben) will Bürgermeister bleiben, während sein Gegenkandidat es gar nicht werden möchte. (Fotos: pm/Fritz Geller-Grimm supported by Rüdiger Wandke/CC BY-SA 3.0)

Buchen. Am 01. Dezember wählen in Buchen und den Stadtteilen etwa 14.000 Wahlberechtigte den Bürgermeister für die kommenden acht Jahre. Neben Amtsinhaber Roland Burger steht auch Nein-Sager Michael König auf dem Stimmzettel. 

Da es mehr als einen Bewerber gibt, findet am 18. November, um 19:30 Uhr, in der Stadthalle in Buchen, eine öffentliche Kandidatenvorstellung statt. Die Kandidaten stellen sich, sofern sie anwesend sind, in der Reihenfolge des Eingangs ihrer Bewerbung vor. Im Anschluss daran besteht für die anwesenden Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit, Fragen an die Bewerber zu stellen. 

Damit sich die Wählerinnen und Wähler ein Bild von den jeweiligen Person und deren Positionen machen können, haben wir einen Fragenkatalog entwickelt, der sich bereits bei anderen Bürgermeisterwahlen im Kreisgebiet bewährt hat. Dadurch haben auch Bürgerinnen und Bürger, die nicht zur Kandidatenvorstellung kommen können, die Möglichkeit, ihre Wahlentscheidung anhand der Positionen der Bewerber zu fällen.

Heute starten wir mit der ersten Frage. Dabei geht es um die Qualifikation des Bewerbers.




1. Was qualifiziert Sie dafür, Stadtoberhaupt von Buchen zu werden? Wo sehen Sie Ihre Stärken und wo Ihre Schwächen? Warum sollten die Menschen in für Sie stimmen? Werden Sie von einer Partei unterstützt?

Roland Burger: Nun, ich will nicht Stadtoberhaupt werden, ich bin es. Warum ich es bleiben will? Außer meiner formalen beruflichen Qualifikation, gelernter Bankkaufmann, Abschlüsse als Dipl. Verwaltungswirt (FH) und Master of Business Administration, glaube ich den vergangen acht Jahren bewiesen zu haben, dass ich die Stadt Buchen gut gesteuert, weiter entwickelt und mit dem Gemeinderat eine gestaltende Kommunalpolitik auf den Weg gebracht habe. Der beigefügt Kommentar beschreibt die Lage in Buchen im Jahr 2005. (Damals hob der Kommentar der FN hervor, dass Buchen evtl. einen Sanierer benötigt, nachdem die Vorgänger als Baumeister (Joseph Frank) und Bürgermeister der Herzen (Dr. Achim Brötel) wahrgenommen worden waren. Anm. d. Redaktion zit. nach FN 12.05.05).

Heute sind die Finanzen der Stadt saniert (siehe Bericht: Entwicklung eröffnet Spielräume FN 6.11.13.). Wir haben wir die Verschuldung gesenkt, einen erheblichen baulichen Sanierungsrückstau beseitigt und die Stadt u. a. durch den Stadthallenneubau, die Realisierung von Kinderbetreuung, die Schaffung einer Breitbandversorgung für die kleinen Stadtteile, der Etablierung des Hochgeschwindigkeitsnetzes BCH-Net, Schulentwicklungsmaßnahmen usw. weiter entwickelt und als attraktiven Veranstaltungs- und Konferenzstandort positioniert. Ich kann nach über 20 Bürgermeisterdienstjahren zumindest sagen, dass ich meinen Aufgaben gewachsen bin und mich immer wieder bewährt habe. Meine Stärken und Schwächen mögen andere einschätzen. Ich trete wie vor acht Jahren als unabhängiger Kandidat an, der aber offen bekennt, dass er der CDU angehört.


Michael König: Mich qualifiziert nichts dazu über andere zu entscheiden! Deswegen trete ich ja an. Jeder sollte ein Recht haben NEIN! zu allen Kandidaten und Parteien zu sagen/wählen!

Ja, ich bin Mitglied im gemeinnützigen Verein NEIN!-Idee!


Infos im Internet:

www.nein-idee.de

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4 Kommentare

  1. Was soll diese Luftnummer des Herrn König? Aus meiner Sicht ist das ganze ein Missbrauch unseres Wahlsystems. Bekommt der Herr nicht Geld wenn er sich aufstellen lässt? Was macht er damit oder lehnt er es ab und sagt da auch NEIN?

    Wir sind mit Herrn Burger die letzten Jahre sehr gut gefahren. Buchen steht gut da. Was will man mehr.

    • Was will man mehr?

      Buchen will und braucht Zukunft. Mit H. Burger gibt es nur einen Verwalter. Aber keinen Visionär. Schade, dass sich keiner traut.

  2. Liebe Buchener, wer heute keinen KWO-Schutt haben will, der hätte die letzten 30 Jahre nicht die CDU wählen dürfen. Aber es ist nie zu spät klüger zu werden.

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