Gemeinsamer Workshop vertieft Zusammenarbeit

Arbeitsagentur und Schulen bei Berufsorientierung um

Berufsorientierung

Berufsberatung und Vertreter der Schulen arbeiten in Kleingruppen zusammen. (Foto: pm)

Neckar-Odenwald-Kreis . (pm) „Schule und Berufsberatung haben den gemeinsamen Auftrag, Schüler auf ihre Berufswahl vorzubereiten und bei ihrer Entscheidung für Ausbildung und Beruf fundiert zu begleiten“. Mit dieser Aussage steckte Markus Nitsch, Leiter der Arbeitsagentur Schwäbisch Hall-Tauberbischofsheim das Ziel des Workshops „Ausbildungsmarkt- quo vadis“ fest. Auf Initiative des Agenturleiters und des Leiters des Staatlichen Schulamtes Mannheim, Hartwig Weik, trafen sich Berufsberater und Schulleiter sowie Ansprechpartner für berufliche Orientierung der allgemeinbildenden Schulen im Neckar-Odenwald-Kreis, um die bereits bestehende Zusammenarbeit weiter zu verbessern und zu stärken.

Auf Grundlage der Rahmenvereinbarung zwischen dem  Kultusministerium und der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit in Baden-Württemberg besteht seit Jahren eine enge Verzahnung von Konzepten der Berufs- und Studienorientierung der Schulen mit denen der Arbeitsagentur vor Ort.

Sinkende Schülerzahlen bedeuten weniger Bewerber um eine Ausbildungsstelle. Im Neckar-Odenwald kommt auf einen Bewerber rein rechnerisch eine Ausbildungsstelle. Für Bewerber bestehen somit gute Chancen auf dem Ausbildungsmarkt, für Betriebe hingegen wird es zunehmend schwieriger, den passenden Nachwuchs zu finden.




Dies bedeutet aber auch eine Chance für Jugendliche, die nicht auf Anhieb eine Ausbildungsstelle bekommen. Damit möglichst alle jungen Menschen den Einstieg ins Berufsleben schaffen, gibt es unterschiedlicheAngebote der Arbeitsagentur. Holger Simonides, Teamleiter der Berufsberatung, informierte in diesem Zusammenhang die Schulleiter und Lehrer über Ausbildungsbegleitende Hilfen, Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen, Einstiegsqualifizierungen, Berufseinstiegsbegleitung, Berufsausbildung in außerbetrieblichen Einrichtungen und vertiefte Berufsorientierung. „Diese Unterstützungsmöglichkeiten tragen dazu bei, dass kein junger Mensch am Übergang Schule/Beruf verloren geht und Ausbildungsabbrüche vermieden werden“, erklärte Simonides.

Möglichkeiten zur Berufsorientierung am Übergang Schule zu Beruf  gibt es viele. Das ist positiv, doch Schüler und Eltern sind damit oftmals überfordert. Deshalb sehen die Lehrer und Berufsberater sich auch in der Pflicht, klare Orientierung, kontinuierliche Begleitung und praxisnahe Hilfestellung zu geben. Die Rolle der Eltern während des Berufswahlprozesses wird hierbei von allen Teilnehmern als  sehr wichtig eingestuft. „Die Eltern müssen mit ihren Kindern, der Schule und der Berufsberatung an einem Strang ziehen“, so der gemeinsame Tenor.

Beleuchtet wurden die aktuelle Situation auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt sowie Entwicklungen, Trends und Prognosen.

Nach einem interessanten Austausch und anschließender Diskussion setzte man die Arbeit in kleineren Gruppen fort. „Ein gelungener und vielversprechender Auftakt für regelmäßige Treffen in diesem Rahmen“, fasste Hartwig Weik das Ergebnis der Veranstaltung im Namen aller Teilnehmer am Ende zusammen.

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