Graue Star-Operationen finden große Akzeptanz

Fünftausendste Augenoperation am Krankenhaus Buchen erfolgreich durchgeführt

NZ 5000 OP Buchen 10 Feb2014

Unser Foto zeigt von links: Dr. Stephan Münnich (Operateur), Dr. Klaus Lampe (Anästhesist), Inge Jaufmann (Patientin), Nicola Michel und Sofia Elflein-Schramm (beide Mitarbeiterinnen der Augenklinik Lohr). (Foto: pm)

Buchen. (pm) Am 10. Februar fand im Augenärztlichen Operationszentrum Buchen fünf Jahre nach seiner Gründung an den Neckar-Odenwald-Kliniken, Standort Buchen die fünftausendste Augenoperation statt. Die schnell erreichte Akzeptanz bei der Bevölkerung und der große Zulauf der letzten Jahre dokumentieren sich in der hohen Kapazitätsauslastung des Operationsteams. Pro Operationstag werden durchschnittlich 25 Eingriffe vorgenommen. Dabei handelt es sich um die Behandlung des Grauen Stars, einer altersbedingten Eintrübung der Augenlinse.

Im Dezember 2008 wurde an den Neckar-Odenwald-Kliniken, Standort Buchen das Augenärztliches Operationszentrum Buchen in Kooperation mit der Augenklinik Lohr (Ocunet Zentrum Mainfranken) und der Buchener Augenarztpraxis Dr. Uihlein/Dr. Griebel eingerichtet. Bis der erste Patient in Buchen behandelt werden konnte, mussten viele organisatorische Hürden genommen werden. Für das Zustandekommen hatten sich insbesondere auch der Landrat Dr. Achim Brötel und die Geschäftsführung der Neckar-Odenwald Kliniken eingesetzt.

Früher mussten die meisten Patienten des Neckar-Odenwald-Kreises Fahrzeiten von mehr als einer Stunde in Kauf nehmen, um sich einer Grauen Star Operation zu unterziehen. Unter der Leitung der Operateure Dr. Stephan Münnich und Dr. Tilman Littan (beide ärztliche Leiter der Augenklinik Lohr) konnte die Versorgung für die Bevölkerung aus Buchen, Mosbach und Umgebung deutlich verbessert werden.




Zumeist sind es Patienten, die das 60. Lebensjahr überschritten haben, bei denen die Diagnose gestellt wird. Sie erleben den Grauen Star als schleichende Minderung der Sehfähigkeit. Jährlich lassen sich derzeit in Deutschland mehr als 650.000 davon betroffene Personen durch eine Operation helfen. Der ambulant vorgenommene Eingriff ersetzt die getrübte Linse durch ein künstliches Linsenimplantat.

In dem mit modernsten Geräten ausgestatteten Operationszentrum werden alle unter dem Grauen Star leidenden Patienten operiert, die von ihren Augenärzten eine entsprechende Empfehlung und Überweisung dazu erhalten oder Patienten der Buchener Augenarztpraxis sind.

Die Betreuung der Patienten sowie deren Vor- und Nachsorge während des gesamten Aufenthaltes übernehmen besonders geschulte Krankenschwestern und Anästhesisten am Standort  Buchen. Nach den Operationen können die Patienten das Krankenhaus am gleichen Tag in Begleitung wieder verlassen und werden durch ihre lokalen Augenärzte weiterbetreut.

So erlebte es auch die fünftausendste Operationspatientin. Wie viele vor ihr, empfand auch sie es als große Erleichterung, für den Eingriff in den Neckar-Odenwald-Kliniken in Buchen einen heimatnahen und vertrauenswürdigen Ort gefunden zu haben.

Hintergrundinformationen

Das Augenärztliche Operationszentrum Lohr, das eng mit den Neckar-Odenwald-Kliniken Standort Buchen kooperiert, steht unter der Leitung von Dr. Stephan Münnich und Dr. Tilman Littan. Es wurde 1986 als eines der ersten ambulanten Augenoperationszentren in Deutschland gegründet. Seither wurden hier mehr als 100.000 Augenoperationen vorgenommen. Behandlungsschwerpunkte des Augenärztlichen Operationszentrums Lohr sind ambulante Operationen des vorderen und hinteren Augenabschnittes. Hierzu zählen insbesondere die Operationen des Grauen Stars, Erkrankungen der Netzhaut und des Glaskörpers und die altersabhängige Makuladegeneration (AMD). Alle Operationen werden hier in modernster Operationstechnik durchgeführt. Für kosmetische Lidbehandlungen stehen sowohl die aktuellste Lasertechnologie, als auch besonders geschulte Mitarbeiter zur Verfügung. Alle Operateure des Fachzentrums haben jahrelange Erfahrung in der Augenchirurgie, die durch kontinuierliche Weiterbildung stets auf dem aktuellen Stand der Medizin und der Technik gehalten wird.

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