Toter Uhu vermutlich gegen Zug geflogen

Keine Tierquälerei

PM uhu

(Foto: Polizei)

Neckargemünd. (ots) Der tote Uhu, der am 30. Januar 2014 am Zaun des Kraftwerks der Stadtwerke Neckargemünd im Schwimmbadweg hing (NZ berichtete), ist mit größter Wahrscheinlichkeit von einem vorbeifahrenden Zug erfasst und dabei getötet worden. Nach einer Presseveröffentlichung hatte sich ein Mann aus Neckargemünd gemeldet, der das tote Tier ohne Kopf beim Spazierengehen in dortiger unmittelbarer Gleisnähe entdeckt hat. Damit das Tier gefunden wird, entschloss er sich, das verendete Tier sichtbar am Zaun der Stadtwerke aufzuhängen, damit es von der Stadt entsorgt werden kann. Ein weiterer Zeuge hatte dann das am Zaun hängende Tier entdeckt und die Polizei informiert. Die Untersuchungen des Veterinäruntersuchungsamtes in Karlsruhe stützen die Annahme, dass das Tier Opfer eines Unfalls wurde. Die Ermittlungen zum Besitzer des Uhus verliefen leider erfolglos. Aufgrund der Beringung konnte ermittelt werden, dass das Jungtier 2010 an einen Greifvogelpark nach Bayern vermittelt wurde und später an einen privaten Züchter im Kreis Kleve weiter gegeben wurde. Der letzte bekannte Besitzer verstarb 2012, über einen möglichen Nachbesitzer gibt es keine Hinweise.




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