Mutmaßliche Einbrecher festgenommen

Ahorn. Im Rahmen einer Sofortfahndung nach einem Wohnungseinbruch in Ahorn-Buch gelang es Polizeibeamten in der Nacht zum Montag, drei mutmaßliche Einbrecher festzunehmen.

Durch Geräusche in ihrem Haus in der Seestraße war ein Ehepaar gegen 1.50 Uhr aus dem Schlaf gerissen worden und rief daraufhin die Polizei. Wie sich herausstellte, hatten sich die Täter durch das Aufbrechen einer Eingangstüre zur Einliegerwohnung Zutritt zum Gebäude verschafft. Sie ließen jedoch von ihrem weiteren Vorhaben ab, nachdem sie bemerkt worden waren. Mit sechs Streifenwagenbesatzungen sowie einem Polizeihubschrauber und zivilen Polizeikräften wurde nach den geflüchteten Tätern gefahndet. Gegen 4.10 Uhr fiel einer Streife dann ein Fahrzeug auf, das kontrolliert wurde.




Im Fahrzeug befanden sich drei in Polen wohnhafte Männer im Alter von 25, 30 und 31 Jahren. Im Zuge der Kontrolle fanden die Ordnungshüter Einbruchswerkzeug auf, das mutmaßlich als Tatwerkzeug für den Einbruch in Buch verwendet wurde. Ebenso fanden die Ermittler einen vierstelligen Bargeldbetrag sowie Betäubungsmittel, vermutlich Amphetamin, worauf den drei Männern die vorläufige Festnahme erklärt wurde. Ein Drogentest bei dem 30-Jährigen Fahrer des Fahrzeugs verlief positiv, weshalb eine Blutprobe genommen wurde. Aufgrund der Spurenauswertung und weiterer Ermittlungen verdichteten sich die Hinweise, dass das Trio in derselben Nacht in drei weitere Firmen in Buch eingebrochen hat. Dort wurden mehrere hundert Euro Bargeld entwendet und Dieselkraftstoff aus den Tanks zweier LKW abgezapft.

Weiterhin stehen die Männer im Verdacht an Einbrüchen in Göppingen, Mannheim, Werbach sowie an Firmeneinbrüchen in Schwaigern und Bad Rappenau (Landkreis Heilbronn) beteiligt gewesen zu sein.

Die Staatsanwaltschaft Mosbach erwirkte Haftbefehle unter anderem wegen des Verdachts des schweren Bandendiebstahls gegen die drei mutmaßlichen Einbrecher, worauf die Männer in verschiedene Justizvollzugsanstalten eingeliefert wurden. Die Ermittlungen zu den weiteren in Betracht kommenden Taten dauern an.

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