Arbeitsgruppe „Wallfahrt“ startet Pilgerumfrage

Walldürn. (pm) Wie werden wir von außen gesehen? Wo müssen wir uns verbessern? Diese grundlegenden Fragen hat die Arbeitsgruppe „Wallfahrt“, die sich seit Herbst vergangenen Jahres nach Absprache mit dem Wallfahrtsausschuss und dem Pfarrgemeinderat intensiv mit dem Stand des Wallfahrtsgeschehens und der Weiterentwicklung der Wallfahrt befasst, im Auge. Und dies kommt nicht von ungefähr: Denn in den letzten Jahren ist ein Rückgang der Pilgerzahlen während der vierwöchigen Hauptwallfahrtszeit zu registrieren. „Die Gründe sind hierbei vielfältig und mit Sicherheit spielt auch der demografische Wandel hierbei eine große Rolle“, so die Verantwortlichen der Wallfahrtsleitung. Aber es gilt nun zu analysieren und an den Stellschrauben zu drehen die man beeinflussen kann. Die Arbeitsgruppe „Wallfahrt“ hat daher in den ersten Sitzungen zunächst Fakten gesammelt, die alle mit dem Wallfahrtsgeschehen in Verbindung gebracht werden können. Dabei wurden sowohl die spirituellen als auch die weltlichen Angebote diskutiert und die Stärken und Schwächen herausgestellt.

Umfrage Wallfahrt

Die Arbeitsgruppe „Wallfahrt“ startete eine Pilgerumfrage, an der sich die Pilger sowohl über das Internet als auch in gedruckter Form beteiligen können. Die Ergebnisse, sowie Ideen und Ansätze zur Weiterentwicklung der Wallfahrt fließen dann in eine Gesamtanalyse ein. (Foto: Achim Dörr)

In einem zweiten Schritt wurde nun eine Pilgerumfrage gestartet, weil auch die Meinung der Pilger für diese Analyse von größter Wichtigkeit ist. „Wir wollen wissen, wie das Wallfahrtsgeschehen in den verschiedenen Bereichen von den Pilgern gesehen wird“, so der Sprecher der Arbeitsgruppe Achim Dörr. Dabei spielen unter anderem die Bereiche: Empfang der Pilger, Atmosphäre in der und um die Basilika, Freundlichkeit, Gastronomie, Unterkünfte, Erreichbarkeiten, Gesamteindruck, etc. eine zentrale Rolle. Diese Pilgerumfrage erfolgt sowohl digital über das Internet, als auch in gedruckter Form mittels eines Flyers. Alle diese Rückmeldungen und die bislang erarbeiteten Fakten sollen dann in ein abschließendes Positionspapier münden. Neben dem Stärken- und Schwächenprofil erarbeitet die Arbeitsgruppe gleichzeitig aber auch Ideen und Ansätze, die nach einer Umsetzung für die Entwicklung der Wallfahrt von Nutzen sein können. Die Ergebnisse werden im Oktober dieses Jahres im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung präsentiert und diskutiert. Auch den Pilgerführern werden diese Ergebnisse vorgestellt, die in diesen Prozess zusammen mit ihren Mitpilgern eingebunden sind.

Infos im Internet:

www.wallfahrt-wallduern.de

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