Nur 16,5 Prozent bei OB-Wahl in Mosbach

Michael Jann

(Foto: privat)

Mosbach. Da er als einziger Kandidat auf dem Wahlzettel abgedruckt war, stand seine heutige Wiederwahl nie in Frage, dennoch dürften die Wähler und auch Oberbürgermeister Michael Jann das Wahlergebnis im Hinblick auf die Wahlbeteiligung doch mit eines gewissen Spannung erwartet haben. Der Bewerber ließ im Vorfeld seiner zweiten Amtszeit denn auch nichts unversucht, um die mehr als 19000 Wahlberechtigten an die Urne zu rufen. So stand er in allen Stadtteilen Rede und Antwort und bemühte sich auch um jüngere Wähler. Erstmals durften auch Jugendliche ab 16 Jahren das künftige Stadtoberhaupt wählen. Daher traf sich Jann mit dem Jugendgemeinderat und stellte sich auch unseren Fragen in unserem (Ober)Bürgermeister-Check.

Insgesamt gingen heute 16,5 Prozent in die Wahllokale der Großen Kreisstadt um ihre Stimme abzugeben. Davon stimmten 86,5 Prozent für Michael Jann, die restlichen Stimmen gingen an 109 andere Personen. 

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7 Kommentare

  1. Bei solchen Wahlergebnissen müsste man eigentlich zurrücktreten … auf die nächste Runde Rentnerstadt !

  2. Das hat er sich ganz alleine zu zu schreiben, selbst schuld…genau, er müsste sofort zurücktreten!!

  3. man sollte die 16,5% wahlbeteiligung sehr kritisch sehen und sich auch fragen warum es jetzt auch schon in kreisstädten so unattraktiv ist sich als kandidat um die stelle als bürgermeister zu bewerben und man außer dem amtsinhaber keine weiteren leute findet, die sich für diese position eignen würden. auch sollte man darüber nachdenken wahlen, die unter eine gewisse wahlbeteiligung gehen als „nicht gültig“ erklären zu lassen. warum machen die leute von ihrem wahlrecht keinen gebrauch ? dann wäre das ergebnis eindeutiger … wahlzettel „positiv gekennzeichnet = stimme für den einen kandidaten“, „Zettel leer rein = keine stimme für den einen kandidaten“ …

  4. Hier sieht man es: Bei nur einem Kandidaten wäre es notwendig, dass man mit Ja und Nein stimmen könnte. Dann wäre die Wahlbeteiligung höher und Jann hätte sicher mehr Nein- als Ja-Stimmen erhalten. So aber wird die Demokratie zur DDR-Wahl-Posse, wo sich ein unerwünschter Bürgermeister über 86% freut. Ein Witz!

    Zur Wahrheit gehört aber auch: Die SPD sollte sich schämen, keinen Gegenkandidaten gefunden zu haben. So was will Volkspartei sein? Lachhaft. Und ist Mosbach so eine Loserstadt, dass sich kein freier Kandidat erbarmte?

    Wo war eigentlich die Nein-Initiative, wenn man sie mal wirklich braucht? Vermutlich hatten sie nicht den Mut, denn dieses Mal wäre der Nein-Kandidat wohl gewählt worden.

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