Doppelschlag entscheidet Landesliga-Partie

VfR Gommersdorf – TSV Rosenberg 2:0

Gommersdorf. (eb) Ein Doppelschlag entschied die Partie der Landesliga Odenwald zwischen dem VfR Gommersdorf und dem TSV Rosenberg. Als viele der VfR-Anhänger sich schon mit einem 0:0 abgegeben hatten und die Bauländer ihr Ziel erreicht zu haben schienen, schlugen die Jagsttäler eiskalt zu. Lukas Münch (84.) traf mit seiner Direktabnahme zum umjubelten 1:0 und eine Minute später sorgte Mario Greco (85.) mit seinem Tor zum 2:0 für die endgültige Entscheidung zu Gunsten des neuen Wochenend-Tabellenführers.

Anders als in Königshofen hatten die Gommersdorfer über die gesamte Spielzeit gegen die Rosenberger ein klares Chancenplus. Nur haperte es vom Anpfiff weg an der Auswertung der sich bietenden Möglichkeiten. Bei einem schnellen Vorstoß der Platzherren umspielte Münch (5.) zwar den Torhüter, doch sein Flachschuss landete am Außenpfosten. Vielleicht wäre ein Abspiel zur Mitte besser gewesen. Auch die nächste ganz große Möglichkeit für die Gommersdorfer brachte kein Erfolg: Marc Zeller (14.) hatte sich freigestohlen, setzte aber seinen Kopfball zu ungenau und die nächste Chance war vertan. Die Platzherren bestimmten im ersten Abschnitt eindeutig die Partie, doch wurden die sich bietenden Tormöglichkeiten einfach zu leichtfertig vergeben. Nachdem der Gommersdorfer Torhüter Sebastian Stockert (36.) einen Ball gerade noch abwehren konnte, war selbst der Rosenberger Angreifer überrascht und vergab den zu kurz abgewehrten Ball. Fast postwendend wurde Dominik Feger (41.) freigespielt, doch verkürzte der an diesem Abend überragende Torhüter der Gäste, Benjamin Krauth, geschickt den Winkel und verhinderte einen Rückstand. Insgesamt gingen beide Mannschaften hohes Tempo und schenkten sich nichts. Die Räume wurden sehr eng gemacht, jeder Spieler wurde sofort attackiert, sobald er in Ballbesitz war. Dadurch gab es einige Freistöße, die aber meist eine sichere Beute der jeweiligen Abwehrreihe wurde.

Im zweiten Abschnitt versuchen die Gommersdorfer wieder aggressiv nach vorne zu spielen, doch Rosenberg hielt jetzt besser dagegen und konnte die Partie zeitweilig ausgeglichen gestalten, weil sie etwas mehr sich herausschoben. Doch klare Tormöglichkeiten konnten sie sich nur schwer erarbeiten, weil die Jagsttäler Abwehr meist Herr der Situation war. Die eingewechselten Torben Götz und Frank Leiser sorgten für den nächsten Aufreger in der TSV-Abwehr. Götz war unwiderstehlich am Flügel durch und spielte nach innen. Seine Hereingabe nahm zwar der Sekunden vorher eingewechselte Leiser direkt, doch wieder war Teufelskerl Krauth (74.) zur Stelle und rettete. Schneller im Herauslaufen war auch der Gommersdorfer Torhüter Stockert (77.), als er vor dem heranstürmenden TSV Angreifer Mario Albrecht klärte. Gommersdorf zeigte Moral und wollte diesen Sieg, nicht nur um sich für die Leistung in Königshofen zu rehabilitieren. Dass er so spät zu Stande kam, lag nicht nur am Rosenberger Torhüter Krauth, sondern auch daran, dass die Gommersdorfer Stürmer einige Male vor dem Tor Nerven zeigten.       

VfR Gommersdorf: Stockert – Conrad, Plasch, Zeller, Geissler – D. Feger (57. Götz), R. Mütsch, Stöcklein, Greco – Münch (86. Herrmann), Kempf (74. Leiser)

TSV Rosenberg: Krauth – Sladek, Löw, Pasour, Albrecht, Rechner (56. Nemeth), Breitinger (76. Bauer), Feil, Geiger, Bujak, Lutz

Tore: 1:0 (84.) Münch, 2:0 (85.) Greco                                                                         

SR: Andreas Bischof (Hundheim-Steinbach)

Zuschauer: 294                              

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